come-on-fc.com
·11. Februar 2026
„Man hat das Gefühl, alles ist Willkür“ – Das sagt Jonas Hector zur VAR-Situation beim 1. FC Köln

In partnership with
Yahoo sportscome-on-fc.com
·11. Februar 2026


Simon Bartsch
11 Februar, 2026
Das Handspiel von Christoph Baumgartner war im Duell der Kölner gegen Leipzig eigentlich kaum zu übersehen. Schiedsrichter Frank Willenborg hatte es nicht bemerkt. Geahndet wurde das Vergehen trotz Eingriffs des VAR nicht. Allerdings wegen einer vermeintlichen Abseitsposition von Sebastian Sebulonsen. Und die hat offensichtlich nicht nur bei den Fans für Unverständnis gesorgt.

Jonas Hector bei einem Spiel des 1. FC Köln
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.



Auch Jonas Hector und der bekennende FC-Fan Fabian Köster diskutieren in der aktuellen Folge ihres Podcasts „Schlag & fertig“ über die Situation. Baumgartner hatte den Schussversuch tatsächlich mit der Hand gestoppt. Willenborg hatte das Vergehen zunächst nicht gesehen und weiterspielen lassen. Erst nach einigen Minuten und Ansicht der Videobilder entschied der Unparteiische schließlich auf Abseits. Das hatte gerade bei den Fans im Stadion für besonders viel Unverständnis gesorgt, denn für eine vermeintliche Abseitsstellung wird bekanntlich eine Linie gezogen. Warum wurde Willenborg also rausgerufen? Tatsächlich sollte der Unparteiische wohl auch entscheiden, ob David Raum den Ball aktiv und bewusst klären konnte, denn dementsprechend wäre es dann eine neue Spielsituation gewesen.
„Es dauert einfach wieder ewig. Da zeigt DAZN die Wiederholung und du siehst mit dem ersten Bild, es war ein Handspiel. Dann hat der Schiedsrichter gezeigt, wir schauen noch nach Abseits“, sagt Hector. „Dann zeigen sie ihm die Situation. Und er muss sie bewerten. Aber was für Bilder, die da gezeigt haben. Das kann ich nicht verstehen.“ So wurden Willenborg laut Hector Aufnahmen gezeigt, in denen das Handspiel verdeckt gewesen sei, aber nicht die Bilder, die bei DAZN die Aufklärung sofort geliefert hätten. „Dann kommt diese 3D-Animation – fünf Minuten später. Und du denkst, wer ist da jetzt für verantwortlich, dieses Bild jetzt öffentlich zu machen? Wer setzt den Zeitpunkt an?“, moniert der Ex-Kapitän der Geißböcke. „Er könnte den Punkt ja auch ein My weiter vorne setzen, wo es noch kein Abseits ist. Das ist gefühlt Willkür.“
Hector hatte das Gefühl, dass die lange Unterbrechung dem FC „den Wind aus den Segeln genommen“ habe. Und so herrschte bei einer Diskussion mit Freunden eine klare Einheit: „Alle waren sich einig, so macht das keinen Spaß. Man hat das Gefühl, alles ist Willkür“, sagt Hector. Begeistert zeigte sich der Ex-Kölner aber von dem Youth-League-Spiel der Kölner U19 vor ausverkauftem Haus. „Ich weiß nicht, wie viele Vereine da mit 50.000 das Stadion vollmachen können. Ich glaube schon, dass das für die Jungs ein geiles Erlebnis war“, sagt Hector. „Man weiß ja, dass aus dieser Mannschaft nur wenige den Sprung zu den Profis schaffen. Ein paar haben ja schon Spiele gemacht und viele werden eben nicht mehr vor so einem großen Publikum spielt. Das wird denen keiner mehr nehmen.“
Live


Live


Live




































