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·2. Oktober 2026
Manchester City schuldig: Was bei einem Abstieg mit Haaland passiert

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Manchester City wurde in allen Anklagepunkten des Finanzskandals für schuldig befunden, ein Zwangsabstieg steht im Raum. Für Erling Haaland könnte das trotz Vertrag bis 2034 das Ende seiner Zeit am Etihad Stadium bedeuten, allerdings nur gegen eine hohe Ablöse.

MANCHESTER, ENGLAND – 20. September 2026: Erling Haaland von Manchester City während des Premier-League-Spiels gegen Sunderland im Etihad Stadium. (Foto: Carl Recine/Getty Images)
Am Dienstag bestätigte die Premier League offiziell, dass Manchester City gegen Finanzvorschriften verstoßen, falsche Angaben gemacht und bei Ermittlungen nicht ausreichend kooperiert hat. Damit ist der jahrelange Streit um die finanzielle Fairness im englischen Fußball in eine entscheidende Phase getreten. Klubverantwortliche aus der Liga fordern inzwischen offen harte Konsequenzen, ein bloßer einjähriger Zwangsabstieg in die Championship wird von mehreren Seiten als unzureichend bezeichnet. Die Strafe müsse laut einem anonymen Manager im Verhältnis zu „jahrelangen, systematischen und vorsätzlichen Regelverstößen“ stehen und „zugleich eine starke abschreckende Wirkung“ entfalten. Bis Freitag hatte City Zeit, gegen den Schuldspruch Berufung einzulegen, danach entscheidet eine unabhängige Kommission über das tatsächliche Strafmaß.
Für Manchester City gilt ein Verbleib von Erling Haaland in der zweiten Liga intern offenbar als „undenkbar“. Der Norweger ist zwar noch bis 2034 gebunden und besitzt keine Ausstiegsklausel für einen Abstiegsfall, dennoch bereiten sich die Verantwortlichen offenbar auf einen möglichen Abschied vor, allerdings nur gegen eine Rekordablöse. Arsenal und Real Madrid sollen bereits Kontakt aufgenommen haben, auch der FC Barcelona gilt seit Jahren als Interessent. Haalands Marktwert liegt aktuell bei 220 Millionen Euro, womit jeder Interessent einen finanziellen Kraftakt einplanen müsste. Abseits des sportlichen Dramas sorgt der Stürmer derzeit auch juristisch für Schlagzeilen, da er eine Fluggesellschaft wegen unerlaubter Bildnutzung verklagt.
Jürgen Klopp verfolgt den Fall nach eigenen Worten „ganz entspannt“ und rechnet mit einem weiterhin langwierigen Verfahren, nachdem die Ermittlungen bereits fast acht Jahre andauern. Titel aus vergangenen Jahren will der Bundestrainer nicht nachträglich zugesprochen bekommen, er sei mit dem, was er mit dem FC Liverpool erreicht habe, „komplett fein“. Offen bleibt, ob das Strafmaß wie gefordert noch in dieser Saison verkündet wird, denkbar sind neben dem Zwangsabstieg auch Geldstrafen, Transfersperren oder Punktabzüge. Klar scheint schon jetzt, dass Manchester City selbst im Ernstfall keine seiner Stars unter Wert abgeben will.
Die Fakten im Überblick:
So geht es weiter: Nach Ablauf der Berufungsfrist am Freitag entscheidet eine unabhängige Kommission über das Strafmaß, das laut Forderungen aus der Premier League noch in dieser Saison verkündet werden soll.







































