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·25. September 2026
Mancini wirbt um DFB-Stürmer Tresoldi: Bald „51 Prozent Italiener“?

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Nicolò Tresoldi will erst nach der U21-EM über seine Zukunft im Nationalteam entscheiden. Italiens Trainer Roberto Mancini hofft, den Stürmer dann für die Squadra Azzurra zu gewinnen.
Nicolò Tresoldi will erst nach der U21-Europameisterschaft im kommenden Juni entscheiden, für welche A-Nationalmannschaft er künftig spielen möchte. Der Stürmer des FC Brügge ist für Deutschland und Italien spielberechtigt. Beide Verbände bemühen sich um den 22-Jährigen, der derzeit für die deutsche U21 aufläuft.
Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini bestätigte vor dem Nations-League-Spiel gegen Belgien, dass er bereits mit Tresoldi gesprochen hat. Eine Zusage habe der Angreifer jedoch nicht gegeben: Er wolle zunächst sein Versprechen gegenüber U21-Trainer Antonio Di Salvo einlösen und mit Deutschland an der EM teilnehmen. Mancini machte zugleich deutlich, auf welchen Ausgang er hofft: „Er meinte, er fühle sich zu 50 Prozent als Italiener und zu 50 Prozent als Deutscher – hoffen wir, dass es ab Juni 51 Prozent Italiener und 49 Prozent Deutscher sein werden.“
Auch Tresoldi selbst beschreibt seine Bindung an beide Länder als eng. „Mein Herz ist 50:50. Beide Länder bedeuten mir sehr viel“, sagte er zuletzt bei einer DFB-Medienrunde. Zwar wurde er von Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp nicht für die A-Nationalmannschaft nominiert. Nach Angaben des Stürmers war die Entscheidung, vorerst bei der U21 zu bleiben, aber sein eigener Wunsch. Über den Austausch mit Klopp sagte er: „Er meinte, dass die Tür für mich immer offen ist.“
Tresoldi wurde im italienischen Cagliari geboren und wuchs auf Sardinien auf. Mit 13 Jahren zog er nach Deutschland und spielte später im Nachwuchs von Hannover 96. Im Sommer 2025 wechselte er zum FC Brügge, wo er sich mit regelmäßigen Toren für höhere Aufgaben empfiehlt. Für die deutsche U21 erzielte er bislang zwölf Treffer in 24 Spielen. Seine nächsten Länderspiele sind damit vorerst für Di Salvos Team vorgesehen. Was nach der EM folgt, bleibt offen.







































