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·26. September 2026
Mause führt Fortuna Köln zum Sieg: "Sonst sieht das blöd aus"

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Fortuna Köln jubelte am Freitagabend. Im Auswärtsspiel beim TSV Havelse gelang der Mannschaft von Matthias Mink der zweite Sieg in dieser Saison, was nicht zuletzt dem Einsatz von Jannik Mause in den Schlussminuten zu verdanken war. Möglicherweise wird sich der Trainer deshalb noch von seinem Team breitschlagen lassen, dass ein freier Samstag eingeräumt wird.
Auf der Busfahrt in die Heimat wollte Matthias Mink mit seinem Trainerteam beratschlagen, ob ein freier Tag nach dem 3:1-Sieg beim TSV Havelse drin sei. "Die Jungs haben heute geackert, sie haben gemacht. Aber es geht immer weiter. Wir dürfen nicht wirklich Pause machen", verriet Mink schon bei "Magenta Sport" mit einem Lächeln, dass die Verhandlungen hart werden würden. Denn bei aller Freude über den Sieg war der 59-Jährige vorsichtig: "Im Offensivspiel können wir unsere Qualität noch mehr unter Beweis stellen. Wir haben zum Beispiel in der ersten Halbzeit extrem viel richtig gemacht, aber im letzten Drittel noch nicht."
So kam Havelse nach der Kölner Führung mit einem Ausgleich zurück in die Partie. "Und dann können solche Spieler immer kippen, wie wir im Zuge der zweiten Halbzeit gesehen haben", so Mink. Die Niedersachsen drängten auf die Führung, die dann aber Fortuna Köln erzielte. Bei einem weiten Abwurf von Lennart Winkler startete Jannik Mause durch, der im Eins-gegen-eins siegreich blieb und das Spiel wieder auf die Seite der Südstädter zog. "Wir haben hinten heraus Qualität eingewechselt und zugeschlagen. Das braucht es manchmal in so einem Spiel", fand Mink.
In der Nachspielzeit brach Mause abermals auf der linken Seite durch und ging tief in den Strafraum, ehe er per Chipball für Enzo Wirtz auflegte. Obwohl das so gar nicht wirklich geplant war. "Ich kann jetzt lügen und sagen, dass ich den so wollte", gab der Mittelstürmer mit breitem Grinsen zu. "Ich kann aber auch ehrlich sein, dass ich den eigentlich direkt aufs Tor schießen wollte. Umso besser, dass Enzo da steht. Wenn der nämlich nicht klappt, dann sieht das natürlich blöd aus." In jedem Fall war es die Entscheidung für den Freitagabend, an der Mause nach lange Durststrecke entscheidend beteiligt war.
Der frühere Torschützenkönig der 3. Liga traf erstmals nach fast einem Jahr wieder. Hinzu kam eine lange Verletzungspause, von der sich der 28-Jährige nun mit jeder Trainingseinheit weiter erholte. So gelang der "perfekte Freitagabend", wie Mause fand. "Das war ein wichtiges Spiel. Wir müssen nicht drumherum reden, dass Havelse für uns ein Gradmesser war, wo es für uns hingeht", erklärte der Mittelstürmer. Der Einsatzwille stimmte, die Ruhe am Ball muss noch folgen. "Wenn wir dann noch hinbekommen, ein bisschen mehr Fußball zu spielen, glaube ich schon, dass wir eine gute und ruhige Saison spielen können." Und mit jedem weiteren Treffer wird auch Mause seinen Anteil dazu beitragen.







































