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·24. Juni 2026

Medizincheck durch: HSV-Abgang von Katterbach stockt trotzdem

Artikelbild:Medizincheck durch: HSV-Abgang von Katterbach stockt trotzdem

Noah Katterbach hat den nächsten Schritt in Richtung HSV-Abschied hinter sich gebracht. Der Wechsel zu Eintracht Braunschweig ist aber noch nicht vollzogen.

Am Mittwoch reiste der 25-Jährige nach Niedersachsen und absolvierte dort den Medizincheck. Eigentlich gilt dieser Termin zumeist als letzte Hürde vor offizieller Verkündung eines Transfers. Im Fall Katterbach sind jedoch noch einige Details zu klären.


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Dem Hamburger Abendblatt zufolge haben sich der HSV und Braunschweig bislang noch nicht auf die finanziellen Rahmenbedingungen des Deals verständigt. Zwar besteht auf allen Seiten der Wunsch, den Wechsel über die Bühne zu bringen, doch vor allem die Vertragsauflösung sorgt weiterhin für Gesprächsbedarf.

Fest steht bereits, dass der HSV seinem Verteidiger ein Jahr vor Vertragsende finanziell entgegenkommen muss. Offen ist allerdings noch die Höhe einer möglichen Abfindung. Zudem wird darüber verhandelt, ob Braunschweig einen Teil der Kosten über eine kleine Ablösesumme auffängt. Ein solches Modell kam bei den Rothosen in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrfach zum Einsatz und könnte steuerliche Vorteile mit sich bringen.

Auch Katterbach selbst wird wohl seinen Beitrag leisten müssen. Der ehemalige U21-Nationalspieler erhält aktuell ein Salär, das für das Gehaltsgefüge der Braunschweiger eine Herausforderung darstellt. Deshalb laufen ebenfalls Gespräche über mögliche Gehaltseinbußen.

Artikelbild:Medizincheck durch: HSV-Abgang von Katterbach stockt trotzdem

Foto: IMAGO

Katterbach war beim HSV völlig Außen vor

Rein sportlich ist die Trennung für beide Seiten eine sinnvolle Lösung. Katterbach spielte beim HSV in den vergangenen zwölf Monaten praktisch keine Rolle mehr. In der Bundesliga-Saison 2025/26 stand er lediglich viermal im Profikader, kam jedoch nicht zum Einsatz. Stattdessen sammelte er Spielpraxis überwiegend in der Regionalliga-Mannschaft.

Dabei galt der frühere Kölner einst als großes Versprechen auf der linken Außenbahn. Spätestens nach seinem Kreuzbandriss Anfang 2025 fand er allerdings nicht mehr richtig in die Spur. Insgesamt absolvierte Katterbach seit seinem HSV-Wechsel gerade einmal 27 Pflichtspiele für die Profis.

In Braunschweig hofft er daher auf einen Neustart. Bis der Wechsel offiziell verkündet werden kann, müssen die Vereine allerdings noch einige offene Punkte aus dem Weg räumen.

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