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·28. Februar 2026

🚨 Mehr Macht für den VAR? Etliche Regeländerungen ab der WM

Artikelbild:🚨 Mehr Macht für den VAR? Etliche Regeländerungen ab der WM

Der Weltfußball erlebt eine echte Regelrevolution. Wie die International Football Association Board (IFAB) heute offiziell beschloss, werden insgesamt sechs Regeln in Zukunft geändert. Die Regeländerungen sollen erstmals bei der WM 2026 in Kraft treten und vor allem dem VAR noch mehr Rechte einräumen.

1. Zeitregel künftig auch bei Abstößen und Einwürfen

Die Acht-Sekunden-Regel gilt bislang für Abschläge und Abwürfe von Torhütern – inklusive öffentlichem Herunterzählen der letzten fünf Sekunden durch den Schiedsrichter.


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Künftig soll dieses Prinzip auch auf Abstoß- und Einwurfsituationen ausgeweitet werden. Wann der Countdown beginnt, liegt dabei im Ermessen des Unparteiischen.

Wird ein Abstoß zu lange verzögert, erhält das gegnerische Team – wie schon jetzt bei Abschlägen oder Abwürfen – einen Eckball. Kommt es beim Einwurf zu Zeitspiel, geht der Ball an den Gegner.

2. Zeitlimit bei Auswechslungen

Ab der neuen Saison haben ausgewechselte Spieler nur noch zehn Sekunden Zeit, um nach Anzeige der Auswechslung das Spielfeld zu verlassen.

Hält sich ein Spieler nicht daran, darf der vorgesehene Einwechselspieler erst bei der nächsten Spielunterbrechung aufs Feld.

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3. Behandelte Spieler müssen eine Minute draußen bleiben

Verletzte Feldspieler sollen weiterhin außerhalb des Spielfeldes behandelt werden, um Spielunterbrechungen möglichst kurz zu halten.

Neu ist: Nach dem Verlassen des Platzes muss ein Spieler unabhängig von der Behandlungsdauer mindestens eine Minute warten, bevor er zurückkehren darf.

Damit wollen die Regelhüter verhindern, dass Behandlungen gezielt zur Spielverzögerung genutzt werden – und zugleich sicherstellen, dass sich Spieler ohne Zeitdruck behandeln lassen können.

4. VAR darf Gelb-Rote Karten korrigieren

Künftig darf der VAR eingreifen, wenn die zweite Verwarnung vor einer Gelb-Roten Karte klar und offensichtlich falsch war.

Wird eine Gelb-Rote Karte hingegen gar nicht gezeigt, bleibt es dabei: Der VAR darf sich in diesem Fall weiterhin nicht einschalten.

5. VAR kann falsche Eckball-Entscheidungen korrigieren

Eindeutig falsche Entscheidungen bei Eckbällen dürfen künftig korrigiert werden – allerdings nur, wenn der Fehler unmittelbar erkannt wird und ohne größere Verzögerung berichtigt werden kann.

Der VAR soll also nicht jeden Eckstoß im Detail überprüfen.

6. Mehr VAR-Befugnisse bei Spielerverwechslungen

Schon bislang durfte der VAR eingreifen, wenn bei einer persönlichen Strafe Spieler verwechselt wurden – allerdings nur innerhalb derselben Mannschaft.

Künftig darf der VAR auch eingreifen, wenn versehentlich ein Spieler der falschen Mannschaft sanktioniert wurde.

Was hälst du von den Regeländerungen? Schreib uns deine Meinung gerne in die Kommentare.


📸 Christian Kaspar-Bartke - 2026 Getty Images

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