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·20. August 2026

MEINUNG | Bundesliga 2026/27: Elversberg als Überraschung?

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Elversbergs Aufstieg in die Bundesliga ist zweifellos eine der bemerkenswertesten Geschichten in der Geschichte des deutschen Fußballs.

Elversberg liegt nordöstlich von Saarbrücken im kleinen Bundesland Saarland und hat gerade einmal 7.000 Einwohner.


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Nachdem der Verein den Großteil seines Bestehens in den unteren Ligen verbracht hatte, erreichte die Mannschaft der Stadt 2013 gemeinsam mit RB Leipzig die 3. Liga. Nach nur einer Saison stieg sie wieder ab, kehrte aber 2022 nach mehreren knapp verpassten Anläufen schließlich in die dritte Spielklasse zurück.

Heute bereitet sich Elversberg auf die kommende Bundesliga-Saison 2026/27 vor, nachdem man in der vergangenen Spielzeit den direkten Aufstieg geschafft hat.

Elversberg geht als Favorit der Buchmacher auf den Abstieg in die neue Saison, könnte sich in dieser Spielzeit aber als Überraschungsteam erweisen.

Clevere Transferpolitik könnte Elversberg helfen

Elversberg hat in den vergangenen Jahren auf dem Transfermarkt klug agiert, und diese Strategie könnte sich erneut auszahlen.

Die Leihe von Nick Woltemade von Werder Bremen im Jahr 2022 zeigte, wie gut der Verein vielversprechende Talente erkennt und entwickelt.

Der Verkauf von Stürmer Younes Ebnoutalib an Eintracht Frankfurt für 8,1 Millionen Euro Anfang dieses Jahres war ein weiterer Beleg für das geschickte Transfergeschäft des Klubs.

Die kollektive Einstellung im Kader, in dem alle an einem Strang ziehen, wird ein großer Vorteil sein, wenn Elversberg das Abenteuer Bundesliga beginnt.

Nicolas Kristof und Lukas Petkov gehörten in der vergangenen Saison zu den herausragenden Spielern und dürften auch diesmal eine Schlüsselrolle übernehmen.

Stürmer David Mokwa wurde im Januar für nur 1,5 Mio. Euro von Hoffenheim verpflichtet und ist genau der Spielertyp, der Bundesliga-Abwehrreihen Probleme bereiten könnte.

Elversberg hat seinen Kader in diesem Sommer weiter verstärkt und mehrere Spieler von etablierten Bundesliga-Klubs verpflichtet.

Dazu gehört Flügelspieler Cole Campbell, der für 6 Mio. Euro zum Verein gewechselt ist von Borussia Dortmund. Er hat einen Vertrag bis 2030 unterschrieben. Der US-Amerikaner gab in der Saison 2024/25 sein Ligadebüt für Dortmund, als er bei der 1:2-Niederlage gegen Augsburg spät für Donyell Malen eingewechselt wurde.

In dieser Saison folgten drei weitere Bundesliga-Einsätze und dann nur noch einer in der ersten Hälfte von 2025/26, bevor er auf Leihbasis nach Hoffenheim wechselte. Elversbergs Sportdirektor Christian Weber sagte: „Mit Cole haben wir einen weiteren hochtalentierten Spieler verpflichtet, der mit seinem außergewöhnlichen Tempo und seinen Eins-gegen-Eins-Qualitäten eine enorme Bereicherung für uns sein wird.

„Wir bemühen uns schon seit einiger Zeit um ihn und freuen uns sehr, dass er sich für uns entschieden hat.“

Elversberg hat zudem Mittelfeldspieler Lukasz Poreba nach seiner erfolgreichen Leihe in der vergangenen Saison fest vom Hamburger SV verpflichtet – für 1,6 Mio. Euro. Nach zwei Bundesliga-Aufstiegen in Folge mit Hamburg und Elversberg will der 26-Jährige nun auch in der höchsten Spielklasse seinen Stempel aufdrücken.

„Das vergangene Jahr war für mich in jeder Hinsicht besonders“, sagte Poreba. „Mit dem Aufstieg in die Bundesliga haben wir gemeinsam etwas Historisches erreicht. Ich habe mich von Anfang an sehr wohlgefühlt.

„Und es fühlt sich richtig an, den gemeinsamen Weg und die bevorstehende Herausforderung Bundesliga weiterzugehen.“

Da Elversberg in diesem Sommer auch den Leih- und ablösefreien Markt gut genutzt hat, könnte der Verein allen Erwartungen trotzen und den direkten Wiederabstieg in die zweite Liga vermeiden.

Stadionausbau stärkt Elversbergs Hoffnungen auf den Klassenerhalt in der Bundesliga

Die Ursapharm-Arena des Klubs fasst derzeit rund 10.000 Zuschauer, während die Bundesliga-Regularien eine Mindestkapazität von 15.000 verlangen. Allerdings wurde dem Verein eine befristete Ausnahmegenehmigung bis zum Frühjahr 2027 erteilt. Bis dahin sollen alle erforderlichen Arbeiten abgeschlossen sein.

Eine neue Nordtribüne wird die Kapazität auf etwa 15.500 erhöhen, darunter ungefähr 1.500 Sitzplätze für Auswärtsfans. Nach der Eröffnung wird dies dem Klub zusätzliche Einnahmen bringen.

Exklusive Hospitality-Bereiche direkt am Spielfeldrand werden die Einnahmen ebenfalls steigern und Elversbergs Chancen verbessern, sich in der höchsten Spielklasse zu etablieren.

Die Verbesserung der Infrastruktur ist ein wesentlicher Bestandteil der Entwicklung des Vereins, doch letztlich werden die Ergebnisse auf dem Platz darüber entscheiden, ob sich dieser Fortschritt auszahlt.

Ein jüngster 5:2-Testspielsieg gegen den Ligue-1-Klub Straßburg zeigte, dass es fahrlässig wäre, Elversbergs Hoffnungen auf den Klassenerhalt zu unterschätzen.

Zuvor hatte die Mannschaft von Vincent Wagner bereits Nijmegen besiegt, was alles andere als selbstverständlich ist, wenn man bedenkt, dass der Klub in der vergangenen Saison Dritter in der Eredivisie wurde.

Elversberg wird der kleinste Klub sein, der jemals an der Bundesliga teilgenommen hat, doch der Geist, mit dem sich der Verein bis hierhin gekämpft hat, könnte ihm in dieser Saison zugutekommen.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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