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·5. September 2026

Meister-Playoffs? Bayern-Boss mit klarer Meinung zu Schalker Vorschlag

Artikelbild:Meister-Playoffs? Bayern-Boss mit klarer Meinung zu Schalker Vorschlag

Nach dem überlegenen 5:1 gegen den VfB Stuttgart gratulierten viele Fans und Experten dem FC Bayern bereits zur erneuten Meisterschaft. Die Münchner spielen unter Trainer Vincent Kompany einfach zu dominant und sind dem Rest der Bundesliga haushoch überlegen.

Axel Hefer, Aufsichtsratschef von Schalke 04 brachte deshalb die Idee von Meister-Playoffs ins Spiel. Ich glaube, dass auch Bayern ein großes Interesse daran haben sollte, über den Spielmodus nachzudenken", sagte Hefer im gemeinsamen Interview mit Bayern-Präsident Herbert Hainer gegenüber der Bild. "Damit sie jedes Jahr Champions League spielen, auf der anderen Seite aber auch ein bisschen mehr Spannung in die Liga kommt."Hefer ergänzte: "Wenn ich in Ihrer Situation wäre, fände ich es nicht erstrebenswert, jedes Jahr Meister zu werden – Begeisterung entsteht, wenn man etwas erreicht, was man eigentlich noch nicht sicher hat."


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Klare Kante von Hainer

Hainer hingegen hat zu der Idee eine klare Meinung: "Wer nach 34 Spieltagen an der Spitze steht, soll deutscher Meister werden", sagte er. Dies sei am ehrlichsten, erklärte der 72-Jährige und führte als Contra-Argument für die Playoffs die letzte Saison der Bayern-Basketballer an: "Wir waren nach der regulären Saison mit Abstand Erster, haben dann aber in der letzten Playoff-Partie gegen Alba Berlin verloren, weil unsere Mannschaft nach 83 Saisonspielen einfach kaputt war."

Unabhängig von Hainers Meinung sind Playoffs in der Bundesliga ohnehin sehr unwahrscheinlich. Das Format wird neben kleineren europäischen Ligen wie in der Schweiz oder Schottland hauptsächlich in der MLS praktiziert.

Noch weniger Regenerationszeit?

Ohnehin dürfte weder die Liga selbst, noch die Vereine ein Interesse daran haben, den sowieso schon vollen Spielplan weiter aufzublähen. Denn inklusive Playoffs würde man ziemlich sicher über die Marke von 34 Spielen kommen und den Spielern somit noch weniger Gelegenheit zur Regeneration geben.

Stattdessen müssen die 17 anderen Bundesligisten irgendwie versuchen, die Lücke zu Bayern zu verkleinern. Denn auch der Rekordmeister kann mal einen schlechten Tag haben – wenngleich das unter Kompany in der Bundesliga so gut wie nie vorkommt...

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