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·4. Mai 2026
Meistertitel in der Ukraine fest im Visier: Arda Turan führt Schachtjor Donezk zum Derbysieg gegen Dynamo Kiew

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In der ukrainischen Premier League steuert Schachtjor Donezk unter der Leitung von Arda Turan unaufhaltsam auf einen historischen Titelgewinn zu. Im brisanten Derby der 26. Woche gegen den Erzrivalen Dynamo Kiew bewies der Spitzenreiter enorme Comeback-Qualitäten. Obwohl das Team zur Pause noch mit 0:1 zurücklag, drehte Schachtjor Donezk die Partie in der zweiten Halbzeit und sicherte sich einen verdienten 2:1-Erfolg. Der Vorsprung auf den engsten Verfolger, LNZ Tscherkassy, konnte auf satte zehn Punkte ausgebaut werden, während in der Liga nur noch vier Partien zu spielen sind. Schon am kommenden Spieltag kann sich Donezk zum Meister küren. Der erste große Titelerfolg für Turan als Trainer steht unmittelbar bevor, während der türkische Übungsleiter auch die UEFA Conference League-Trophäe im Auge hat, um eine märchenhafte erste Saison in Donezk zu krönen.
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Trotz der Euphorie über den Prestigeerfolg fand Arda Turan bei der Pressekonferenz nach dem Abpfiff deutliche Worte in Richtung der Unparteiischen. Der türkische Trainer reagierte gereizt auf Fragen zum Schiedsrichterwesen und ließ seinem Frust freien Lauf: „Mir gefielen die Momente der Kommunikation und einige Ereignisse, die in direktem Zusammenhang mit dem Schiedsrichter selbst standen, nicht. Ich habe von der Seitenlinie aus beobachtet, was passiert ist, und es gefällt mir nicht am meisten, im Leben getäuscht zu werden.“ Turan ergänzte selbstbewusst, dass er zwar nicht behaupten wolle, die Regeln besser als die offiziellen Vertreter zu kennen, aber aufgrund seiner langjährigen Erfahrung auf höchstem Niveau definitiv über eine fundierte Einschätzung verfüge.
Für Turan wäre die Meisterschaft mit Schachtjor Donezk in seiner Debütsaison eine beeindruckende Bestätigung seiner noch jungen Trainerlaufbahn. Die Mannschaft hat in den letzten Wochen mentale Stärke bewiesen und sich durch den Derbysieg endgültig von der Konkurrenz abgesetzt. Während der Verein nun die verbleibenden Partien zählt, liegt der volle Fokus darauf, den Vorsprung sicher über die Ziellinie zu bringen. Der Sieg gegen Dynamo Kiew gilt dabei als das wohl wichtigste Puzzleteil für das angestrebte Ziel. Mit dem Polster von zehn Punkten Vorsprung scheint der Weg für Schachtjor Donezk frei zu sein, um die Saison als souveräner Meister zu krönen, auch wenn Arda Turan die kritischen Begleitumstände der Schiedsrichterleistung wohl nicht so schnell vergessen wird.







































