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·17. Mai 2026
Meistertraum geplatzt: Ex-Schalker verpasst historischen Titel

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·17. Mai 2026

Nach einer dramatischen Niederlage im Titel-Endspiel platzte für den ehemaligen Schalke-Torhüter Alexander Schwolow der Traum von der schottischen Meisterschaft. Im Anschluss eskalierte die Stimmung im Celtic Park sogar mit einem Platzsturm.
Für Alexander Schwolow ist der Traum vom sensationellen Meistertitel in Schottland auf dramatische Weise geplatzt. Mit Heart of Midlothian verlor der frühere Torhüter des FC Schalke 04 das entscheidende Duell bei Celtic Glasgow mit 1:3 – und verpasste damit eine der größten Überraschungen der schottischen Fußballgeschichte nur knapp.
Lange sah es danach aus, als könnten die „Hearts“ die jahrzehntelange Dominanz von Celtic und den Rangers durchbrechen. Vor dem letzten Spieltag führte Heart of Midlothian sogar die Tabelle an. Doch im direkten Duell drehte Celtic die Partie spät und sicherte sich durch Tore von Daizen Maeda und Callum Osmand noch den 56. Meistertitel der Vereinsgeschichte.
Besonders bitter verlief der Abend für Schwolow selbst. Nachdem Hearts-Kapitän Lawrence Shankland den Außenseiter zunächst in Führung gebracht hatte, kassierte der deutsche Keeper kurz vor der Pause den Ausgleich per Handelfmeter. Arne Engels verwandelte für Celtic, obwohl Schwolow die Ecke geahnt hatte – der Ball rutschte ihm dennoch unter dem Körper hindurch.
In der Schlussphase hielt Hearts dem Druck der Gastgeber kaum noch stand. Maedas Treffer zum 2:1 wurde erst nach längerer Videoüberprüfung anerkannt, ehe Osmand in der Nachspielzeit ins leere Tor traf. Schwolow war zuvor bei einem letzten Angriff mit in den gegnerischen Strafraum gelaufen. Nach dem Schlusspfiff eskalierte die Stimmung im Celtic Park. Fans stürmten den Rasen, während die Spieler von Heart of Midlothian den Platz fluchtartig verlassen mussten. Der Klub sprach anschließend von einer „bedrohliche[n] und einschüchternde[n] Atmosphäre“.

Foto: IMAGO
Für Schwolow ist es der nächste Rückschlag einer bewegten Karriere. In Deutschland stand der 33-Jährige unter anderem für Hertha BSC, den SC Freiburg und Schalke 04 im Tor. Bei den Königsblauen verlor er in der Abstiegs-Saison 2022/23 zwischenzeitlich seinen Stammplatz, später stieg der Klub aus der Bundesliga ab. Über Union Berlin führte ihn sein Weg schließlich nach Schottland.
Dort hätte Schwolow beinahe Fußball-Geschichte geschrieben. Denn seit 1985 konnte keine Mannschaft außerhalb von Celtic oder den Rangers mehr die schottische Meisterschaft gewinnen. Doch wie schon 1965 und 1986 verspielten die Hearts den Titel am letzten Spieltag.
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