BVBWLD.de
·12. März 2026
Mia Böger will mit BVB-Frauen aufsteigen: „Bin ein Kämpfertyp“

In partnership with
Yahoo sportsBVBWLD.de
·12. März 2026

Seit 2023 gehört Mia Böger schon zum Team der BVB-Frauen. Was deshalb bemerkenswert ist, weil diese Mannschaft Aufstieg an Aufstieg reiht. Üblicherweise werden bei einem solchen Durchmarsch von ganz unten in höhere Regionen Kader komplett ausgetauscht, weil das Niveau der Akteurinnen der jeweiligen Liga entspricht. Nicht so bei Mia Böger, die sich kürzlich der WAZ zum Interview stellte.
Inzwischen sind die Frauen von Borussia Dortmund in der drittklassigen Regionalliga West angekommen, spielen auch dort wieder um den Aufstieg mit. Aktuell sind sie erster Verfolger des Spitzenreiters 1. FC Köln. Bei einem Spiel weniger weisen die Schwarzgelben sechs Punkte Rückstand auf, sodass noch alles möglich ist, zumal noch elf Spieltage ausstehen.
Am Ende sollte gerne der Aufstieg stehen, findet Mia Böger, der „möglichst bald“ gelingen soll. Anderenfalls eben im folgenden Jahr, in dem sie weiter für den BVB am Ball sein wird. Und sich sowohl mit der Mannschaft als auch persönlich im Fußballerischen ständig weiterentwickeln möchte.
Gleichzeitig studiert sie Lehramt für Sonderpädagogik, was ihr in Kombination mit ihrer Rolle beim BVB einiges an Disziplin und Organisationstalent abverlangt. Denn die Frauen vom BVB trainieren oft vormittags und natürlich täglich. Wenn es zwei Einheiten an einem Tag zu absolvieren gilt, bleiben die Spielerinnen auch beim Mittagessen zusammen, weshalb Mia Böger die Teilhabe an diesem BVB-Frauenteam auch „wie eine kleine Familie“ empfindet.

Foto: Getty Images
Immer professioneller würde das Arbeiten in dieser Mannschaft, gibt Mia Böger zu Protokoll, die es „cool“ findet, einen Alltag wie ein Profifußballer zu bestreiten – wenn auch bei nicht annähernd ähnlicher Vergütung. Dabei sei die Belastung durch die höhere Trainingsintensität am Anfang körperlich und mental schon sehr anstrengend gewesen. Beim BVB wird sie aber auch mit der Unterstützung derzeit 1.500 Zuschauern im Schnitt bei Heimspielen belohnt.
Ihre Stärken sieht sie vor allem in ihrer Mentalität. Sie definiert sich als „Kämpfertyp“, der nie aufgibt und sich in den Dienst der Mannschaft stellt, wie sie ohnehin „sehr teamorientiert“ sei. Und als in Dortmund aufgewachsene Frau dürfte sie auch das typische Ruhrgebiets-Ethos verinnerlicht haben. Fußballerisch begann sie ihre Zeit beim Dortmunder Stadtteilverein SV Berghofen, kam dann über die U17 des VfL Bochum zu Borussia Dortmund – und spielt womöglich bald in der 2. Liga für den BVB.
Talent für Fußball scheint zudem in der Familie Böger reichlich vorhanden zu sein: Ihre Schwester Lena spielt ebenfalls beim BVB, in der zweiten Mannschaft der Frauen, aktuell als Zweiter in der Westfalenliga ebenfalls im Aufstiegskampf befindlich.









































