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·24. Februar 2026
Miese Bilanz für Ludovit Reis: Hat sich der Ex-Hamburger verwechselt?

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·24. Februar 2026

Nach vier Jahren mit der HSV-Raute auf der Brust, entschied sich Ludovit Reis im vergangenen Sommer für einen Vereinswechsel. Obwohl er mit den Rothosen gerade den langersehnten Aufstieg in die Bundesliga geschafft hatte, sah Reis die Zeit gekommen, um den nächsten Schritt seiner Karriere zu gehen.
Für eine Basisablöse von sechs Millionen Euro, die durch Boni noch steigen kann, ging es zur belgischen Spitzenmannschaft Club Brügge, mit der Reis sogar in der Champions League ran darf. Wobei: Spielen durfte der Niederländer in der Königsklasse noch nicht, denn bislang stehen null Einsatzminuten für Reis dort zu Buche. Lediglich in der Qualifikation stand er dreimal auf dem Feld.
Dass Reis noch nicht auf der großen internationalen Bühne ran durfte, liegt zum einen sicherlich auch an einer Schulterverletzung, die ihn von Oktober bis Dezember außer Gefecht gesetzt hatte. Zum anderen hat der Ex-Hamburger in Brügge schlichtweg aber noch nicht das abgeliefert, was man von ihm erwarten durfte.
Das belgische Portal Voetbal Nieuws schreibt, dass Reis' Transfer sich bislang "als große Enttäuschung erwiesen" habe. "Reis startete zwar als Stammspieler in die Saison, doch seine ersten Leistungen waren nicht gerade überzeugend", heißt es dort. Danach fiel er verletzt aus, doch selbst nach der Winterpause konnte er keinen Anschluss finden.
Im Januar wurde Reis zweimal als Einwechselspieler ins Spiel gebracht, "konnte aber nicht überzeugen", so Voetbal Nieuws. Seitdem ist es immer schlimmer geworden, denn zuletzt wurde Reis nicht einmal mehr in den Spieltagskader berufen, obwohl dem Bericht zufolge keine Verletzung vorliegt. Ein Tiefpunkt für den 25-Jährigen.
Mit Raphael Onyedika und Aleksandar Stankovic hat Brügge zwei herausragende Spieler im Mittelfeld, an denen für Reis kein Vorbeikommen ist. Dass er aber selbst als Rotationsspieler kaum eine Rolle spielt, ist wirklich bedenklich. Womöglich war der Schritt zum belgischen Top-Klub doch ein wenig zu groß.
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