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·7. August 2026
Mission Wiederaufstieg startet: Ist das die Startelf des VfL gegen Kaiserslautern?

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·7. August 2026

Endlich wieder Pflichtspiel. Der VfL Wolfsburg startet am Samstagabend in die neue Zweitliga-Saison. Um 20.30 Uhr empfangen die Wölfe den 1. FC Kaiserslautern in der Volkswagen Arena. Rund 25.000 Zuschauer werden erwartet, RTL überträgt die Partie live.
Vor dem Auftakt zeichnet sich bereits ab, mit welcher Mannschaft Trainer Tobias Strobl seine Mission Wiederaufstieg beginnen könnte.
Mögliche Startelf: Zielinski – Fischer, Wahl, Angely, Kumbedi – Souza, Damar, Rexhbecaj – Hornby, Glatzel, Reese
Das letzte Testspiel gegen den SC Telstar und die Trainingswoche haben viele Einblicke gegeben. Strobl hat seine Mannschaft in den vergangenen Tagen immer wieder in ähnlicher Besetzung trainieren lassen. Dazu kommen einige Personalentscheidungen, die der Trainer bereits öffentlich gemacht hat.
Im Tor ist die Entscheidung gefallen. Nach der Knieverletzung von Neuzugang Timon Wellenreuther, der mehrere Wochen fehlen wird, setzt Strobl auf den erst 18 Jahre alten Jakub Zielinski. Der junge Pole soll nicht nur gegen Kaiserslautern zwischen den Pfosten stehen.
Strobl hat sich bewusst festgelegt. Zielinski wird Wellenreuther für die komplette Dauer seines Ausfalls vertreten. Der erfahrene Pavao Pervan bleibt damit zunächst die Nummer zwei.
In der Abwehr erzwingt eine Sperre eine Veränderung. Joakim Maehle fehlt nach seiner Gelb-Roten Karte aus dem Relegationsrückspiel gegen Paderborn. Aaron Zehnter steht ebenfalls nicht zur Verfügung. Der Neuzugang befindet sich noch im Aufbautraining.
Deshalb dürfte Sael Kumbedi von rechts nach links rücken. Dort spielte der 21-Jährige bereits im letzten Test gegen Telstar und auch in den Trainingseinheiten der vergangenen Tage. Rechts könnte Kilian Fischer seine Chance bekommen.
In der Innenverteidigung scheint die Rollenverteilung klarer. Hauke Wahl dürfte als Führungsspieler gesetzt sein. Strobl schwärmte auf der Pressekonferenz regelrecht von seinem Abwehrchef. Spieler wie Wahl gebe es heutzutage nur noch selten, erklärte der Trainer. Er mache seine Mitspieler besser.
Neben dem ehemaligen Kieler dürfte Mathys Angely beginnen. Der junge Franzose spielte zuletzt regelmäßig neben Wahl und dürfte deshalb gegenüber den anderen Innenverteidigern die Nase vorn haben.
Im Mittelfeld hat Strobl eine Menge Qualität zur Verfügung. Auf der Sechserposition führt an Vini Souza kein Weg vorbei. Der Brasilianer hat sich unter Dieter Hecking auf seiner angestammten Position festgespielt und soll auch unter Strobl eine zentrale Rolle einnehmen.
Neben ihm dürfte Elvis Rexhbecaj beginnen. Der Rückkehrer hat viel Bundesligaerfahrung und soll Stabilität bringen. Etwas offensiver ist Muhammed Damar eingeplant. Der Neuzugang von der TSG Hoffenheim könnte in der Dreierreihe vor Souza und Rexhbecaj auflaufen.
Das wäre ein Mittelfeld mit klarer Aufgabenverteilung. Souza sichert ab, Rexhbecaj bringt Erfahrung und Damar soll seine Qualitäten im Spiel nach vorne einbringen.
In der Offensive hat der VfL für die neue Liga kräftig eingekauft. Robert Glatzel, Fabian Reese und Fraser Hornby bringen zusammen bereits 165 Tore aus der 2. Bundesliga mit. Viel Erfahrung also für eine Mannschaft, die sofort wieder hoch will.
Glatzel dürfte im Zentrum beginnen. Reese ist für die linke Seite vorgesehen, Hornby könnte rechts starten.
Und Pejcinovic? Der 21-Jährige besitzt zweifellos Erstligaformat und gehört zu den talentiertesten Angreifern im Wolfsburger Kader. Trotzdem spricht derzeit einiges dafür, dass er zunächst auf der Bank sitzt.
Der Transferpoker mit dem VfB Stuttgart ist noch nicht abgeschlossen. Beide Vereine liegen bei der Ablöse nicht mehr unüberbrückbar auseinander. Pejcinovic soll sich mit den Schwaben bereits einig sein. Ein Einsatz gegen Kaiserslautern könnte deshalb ein zusätzliches Risiko darstellen. Eine Verletzung würde einen möglichen Transfer weiter erschweren.
Für Strobl bietet sich mit Glatzel, Reese und Hornby ohnehin eine Offensive an, die für die 2. Bundesliga bestens gerüstet scheint.
Der VfL hat den Kader nach dem Abstieg auf links gedreht. Neue Spieler, neuer Trainer, neue Hierarchie. Nun muss daraus eine Mannschaft werden.
Kaiserslautern ist dafür gleich ein echter Gradmesser. Die Wölfe wollen nicht erst im Laufe der Saison in Fahrt kommen. Die Zielsetzung ist bekannt: Der direkte Wiederaufstieg.
Am Samstagabend beginnt die Mission. Und spätestens dann zeigt sich, ob die vielen Eindrücke aus Vorbereitung und Trainingswoche tatsächlich die richtige Startelf vorhergesagt haben.







































