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·6. Januar 2026

Mit Deutschland zur WM 2026? Das sagt Lennart Karl über seine Chancen

Artikelbild:Mit Deutschland zur WM 2026? Das sagt Lennart Karl über seine Chancen

Lennart Karl erlebt beim FC Bayern derzeit einen kometenhaften Aufstieg – eine WM-Nominierung ist weiter ein Thema.

Der 17-Jährige äußerte sich am Sonntag bei einem Fanclub-Besuch in Burgsinn offen zu seinen Chancen auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko und machte dabei klar, dass Träumen erlaubt ist, Erwartungen aber fehl am Platz sind.


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Über eine mögliche WM-Nominierung sagte Karl laut BILD: „Natürlich würde ich gerne zur WM fahren. Ich muss meine Leistung bringen und dann sehen wir am Ende, ob es klappt oder nicht. Mit 17 Jahren zur WM zu fahren, wäre etwas Besonderes. Ich arbeite sehr hart und dann werde ich hoffentlich belohnt.“

Neben der WM-Frage sprach Karl in Burgsinn auch über sein engstes Umfeld innerhalb der Mannschaft. Besonders zu zwei Teamkollegen hat er eine enge Verbindung aufgebaut. „Am meisten Zeit verbringe ich mit Tom Bischof und Aleksandar Pavlovic“, erklärte der Youngster. Gleichzeitig schaut er sich bewusst Dinge von etablierten Spielern ab. „Aber auch von Michael Olise schaue ich mir schon sehr viel ab und kann von ihm lernen: Schießen, Dribbeln.“

Real-Zitat von Karl sorgt weiterhin für Nachhall

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Foto: IMAGO

Der Fanclub-Besuch hatte zuletzt allerdings auch für Aufsehen gesorgt – vor allem wegen einer anderen, sehr offenen Aussage. Karl hatte eingeräumt, dass Real Madrid langfristig sein Traumverein sei. „Der FC Bayern ist ein sehr großer Verein. Es ist ein Traum, dort zu spielen. Aber irgendwann will ich auf jeden Fall mal zu Real Madrid. Das ist mein Traumverein, aber das bleibt unter uns. Natürlich ist Bayern etwas sehr Besonderes und es macht sehr viel Spaß“, hatte er gesagt.

Diese Ehrlichkeit löste bei vielen Bayern-Fans gemischte Reaktionen aus. Die Sehnsucht nach Real kommt jedoch nicht aus dem Nichts. Schon im Alter von zehn Jahren absolvierte Karl ein Probetraining bei den Königlichen, inklusive Einheiten im Santiago Bernabéu. Ein Wechsel kam damals nicht zustande, weil sich die Familie bewusst dagegen entschied.

Heute profitiert Karl von diesem Weg. Über Viktoria Aschaffenburg und Eintracht Frankfurt führte ihn sein Weg 2022 zum FC Bayern, wo er sich mit beeindruckenden Zahlen im Jugendbereich empfahl und spätestens seit seinem Profi-Debüt bei der Klub-WM 2025 nicht mehr wegzudenken ist. Sechs Tore, zwei Vorlagen und mehrere historische Bestmarken in der Champions League sprechen für sich.

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