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·21. März 2026
Mit Hegering in der Startelf: Sieglos-Serie der FC-Frauen soll in Nürnberg enden

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Daniel Mertens
21 März, 2026
Die Kapitänin dürfte dabei diesmal sogar von Anfang an mithelfen. Mit Marina Hegering in der Startelf wollen die FC-Frauen einen Dreier einfahren.

Marina Hegering vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)
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Es scheint eine überraschend schnelle Rückkehr für Marina Hegering zu werden. Die 35-Jährige feierte kürzlich ihr Comeback als Einwechselspielerin im Testspiel gegen Mainz. Am vergangenen Wochenende folgte ein 45-minütiger Einsatz gegen Bayern München nach der Halbzeit. Das Resultat: Mit Hegering auf dem Feld kassierte der FC gegen den Branchen-Primus keinen weiteren Treffer mehr.
Die zwangsläufige Konsequenz dürfte am Sonntag in Nürnberg Realität werden: Hegering kehrt nach über vier Monaten zurück in die Anfangsformation. Trainerin Britta Carlson deutete dies gegenüber come-on-fc.com jedenfalls bereits an: „Sie ist eine Kandidatin für die Startelf, da mache ich kein Geheimnis draus. Sie gibt der Mannschaft noch mal ein bisschen mehr Struktur und übernimmt auch noch mal gern Verantwortung. Gerade in der Situation, wenn man vielleicht nicht die Sicherheit und Kaltschnäuzigkeit hat, braucht man noch mal jemanden, der alle antreibt.“
Als Ausgleich zur Erfahrung der 35-Jährigen könnte Carolin Elsen in Nürnberg wieder zum Einsatz kommen. Die 21-Jährige feierte just gegen Bayern ihr Bundesliga-Debüt im FC-Trikot als Einwechselspielerin. „Sie hat Dinge, die wir sonst in unserem Spiel nicht so haben“, charakterisierte Carlson die 21-Jährige, „sie ist eine mutige, junge Spielerin, die vielleicht noch nicht so viel nachdenkt, ins Eins-gegen-Eins gehen kann mit einem gewissen Tempo. Das Debüt hat sie sich erarbeitet über die letzten Wochen im Training. Sie hat schon lange gezeigt, was sie kann. Vielleicht ist sie jetzt auch wieder eine Kandidatin, die man durchaus bringen kann.“
Spannend wird es zu beobachten, wie die FC-Frauen in Nürnberg mit ihrer Favoritenrolle umgehen werden. Bislang blieben die Punkte zu häufig aus, wenn die Erwartungshaltung an den FC groß war, zuletzt etwa bei Union Berlin (1:2) oder gegen Essen (0:0). „Das ist eine Rolle, die für ins in dieser Saison immer mal wieder neu war“, blickte die Trainerin Britta Carlson auf ebenjene Partien zurück, in denen ihre Mannschaft zu viele Zähler hat liegenlassen. Dennoch betonte Carlson: „Ich denke, dass wir es trotzdem auch in den Spielen, in denen wir nicht die Punkte geholt haben, angenommen hatten. Das waren sicher nicht unsere besten Spiele, aber natürlich hätten wir auch diese gewinnen können. Wir müssen die Intensität hoch halten und noch mehr dafür tun, dass wir unser Tor verteidigen.“
Der 1. FC Nürnberg steht als Aufsteiger derzeit mit 19 Punkten auf dem elften Rang und hat mit sieben Zählern ein beruhigendes Polster auf die Abstiegszone. Sollte der Club gegen den FC jedoch gewinnen, hätte der Aufsteiger plötzlich sogar Sicht-Kontakt zu den Kölnerinnen, die aktuell sechs Zähler voraus auf dem achten Platz liegen. Schon allein aus diesem Selbstverständnis heraus dürften die Kölnerinnen am Sonntag entschlossen sein, den Dreier am Dutzendteich einzufahren.
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