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·10. August 2026
„Ich fühle mich extrem wohl“: Blüht Linton Maina unter René Wagner beim 1. FC Köln auf?

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Simon Hense
10 August, 2026
Das 1:0 gegen San Sebastián war zwar erst sein erster Treffer in der Vorbereitung, trotzdem zeigt sich Linton Maina insgesamt in einer guten Verfassung. Daran hat auch das Vertrauen seines Trainers einen Anteil.
Linton macht in der Vorbereitung einen guten Eindruck
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Die abgelaufene Saison war für Linton Maina eine unbefriedigende. Der Flügelspieler kam zwar immerhin auf 24 Einsätze, 15 davon allerdings nur als Joker. Dabei gelangen ihm außerdem nur zwei Tore und zwei Vorlagen – eine recht magere Ausbeute. Kein Wunder daher, dass auch über einen potenziellen Abgang vom FC spekuliert wurde. Dem schob der Angreifer nach dem Test am vergangenen Samstag gegen Real Sociedad aber klar einen Riegel vor. „Mir hat niemand etwas anderes gesagt. Ich gehe nicht davon aus, zu gehen. Und ich hatte die Bedenken auch noch nie“, erklärte der 27-Jährige.
Und zu einem Abgang hat der Offensivspieler momentan auch keinen Grund. Denn Maina präsentiert sich in der Vorbereitung gut in Form. Im Test gegen San Sebastián belohnte er sich mit dem Treffer zum 1:0, nachdem er gegen den gleichen Gegner einen Tag zuvor noch einen Elfmeter verschossen hatte. Ein Grund für die gute Frühform ist dabei, wie sich der Angreifer momentan im Verein fühlt. „Ich fühle mich extrem wohl. Das Trainerteam kenne ich jetzt schon ne Weile. Es macht Spaß, mit ihnen und der Mannschaft zu arbeiten“, so der Flügelspieler.
Besonders Trainer René Wagner, den er schon seit dessen Co-Trainer-Tätigkeit beim FC unter Steffen Baumgart kennt, hilft ihm dabei sehr. „Ich weiß, woran ich bei ihm bin. Er hat mich damals auch mit geholt mit Baumi zusammen. Ich hoffe, dass ich ihm das Vertrauen zurückzahlen kann“, betonte der der 27-Jährige die gute Beziehung zu Wagner. Besonders die Kommunikation seines Coaches lobte der Angreifer: „Jeder weiß, woran er ist bei René. Er führt viele Gespräche mit den Spielern.“
Diese Klarheit und das Vertrauen helfen Maina sehr. Es scheint, als könnte der Flügelspieler unter seinem Coach wieder richtig aufblühen. Neben den menschlichen Aspekten hilft dem Offensivspieler außerdem die taktische Rolle, die sein Trainer für ihn vorsieht. Maina spielt zwar nominell als Rechtsaußen, steht jedoch recht eng und zieht immer wieder in die Mitte, interpretiert seine Rolle recht frei. So kommt er entweder selber in gute Abschlusspositionen wie beim Führungstreffer am vergangenen Samstag oder kann mit Pässen in die Tiefe seine Mitspieler schicken.
„Said ist im Eins-gegen-eins gut, deshalb bleibt er links ein bisschen breiter. Und ich probiere, Anschluss im Zentrum zu halten und wenn die Pässe lang auf Ragy (Ragnar Ache, Anm. d. Red.) kommen, da zu sein“, beschreibt der 27-Jährige seine Rolle selbst. Und weiter: „Da muss man natürlich auch auf den Ball warten, bis er kommt. Deswegen fühle ich mich auf der Position sehr wohl, weil ich das Gefühl habe, dass ich mehr am Spiel teilnehmen kann.“ Dabei genießt der Angreifer den Freiraum, den ihm diese Rolle lässt. Ob Maina dann auch beim Saisonstart auf dieser Position aufläuft, wird sich zeigen. Denn dafür muss er sich im Konkurrenzkampf gegen etwa Jan Thielmann oder auch Youssoupha Niang beweisen. Aber die Chancen scheinen dank Wagners Vertrauen und taktischen Kniffen gut zu stehen, dass der Flügelspieler sein Potential deutlich besser als in der vergangenen Saison auf den Platz bringen kann.







































