GazeteFutbol.de
·30. August 2025
Montella erklärt Güvenc-Verzicht und blickt auf Georgien & Spanien: Italiener glaubt an seine Führungsspieler

In partnership with
Yahoo sportsGazeteFutbol.de
·30. August 2025
Vor den Schlüsselduellen zum Auftakt der WM-Qualifikation gegen Georgien (auswärts in Tiflis) und Spanien (in Konya) ordnete Nationaltrainer Vincenzo Montella die Lage der Türkei ein. Im Gespräch mit TRT Spor betonte er, dass ihn ausschließlich das Geschehen auf dem Feld interessiere. Transfergerüchte rund um Baris Alper Yilmaz, Ugurcan Cakir, Hakan Calhanoglu und Kerem Aktürkoglu – aus seiner Sicht kein mentaler Ballast für die Spieler (der Nationalkader im Überblick).
Montella hob den starken Saisonstart hervor: Baris Alper Yilmaz mit Toren und Physis „vielleicht bester Start überhaupt“, Ugurcan Cakir wieder auf hohem Level, Hakan Calhanoglu mit weniger Minuten aufgrund einer Gelbsperre in Phasen, Kerem Aktürkoglu mit einem „sehr wichtigen Tor in einem extrem wichtigen Turnier“. Im Camp gelte: Vereinsdynamiken ausblenden, Nationalmannschaft zuerst.
Werbung – Eigener WhatsApp-Kanal von GazeteFutbol
Das frühe Aus türkischer Teams in Europa habe Montella „tief betroffen“. Je länger die Vereine international dabei sind, desto größer der Erfahrungsschatz für Nationalspieler – genau jene Reife, die in der WM-Qualifikation Spiele kippen kann.
Auf Social-Media-Kritik wegen der Nichtnominierung von Günay Güvenc reagierte Montella mit klaren Worten. Er kenne Güvenc seit langem und wisse um dessen Qualitäten. Auswahlentscheidungen auf der Torhüterposition seien schwierig; auf die Forderung „Den hättest du auch nehmen sollen“ entgegnete er lachend: „Anstelle von wem?“. Am Ende müsse er entscheiden – immer mit Blick auf das Gesamtgefüge.
Für die anstehenden Aufgaben fordert der Coach maximale Konzentration, klare Rollen und Rhythmus über 90 Minuten. Die Botschaft an die Spieler bleibt konstant: „Probleme im Verein vergessen – hier zählt die Nationalmannschaft.“
Live
Live
Live
Live
Live
Live
Live