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·11. Februar 2026
Morgen Auslosung: Fragen und Antworten zur Nations League

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·11. Februar 2026

Für Julian Nagelsmann steht die erste größere Dienstreise des Jahres an. Der Bundestrainer wird am Donnerstag bei der Nations-League-Auslosung in Brüssel vor Ort sein. Klar, alles konzentriert sich auf die WM 2026, aber die Nations League hat mittlerweile auch eine gewisse Bedeutung.
Weil man sich mit den besten Nationen in Europa messen kann. Das ist natürlich immer eine sehr gute Gelegenheit, Dinge auf dem höchsten Niveau, das möglich ist, auszuprobieren und Spielern Spielpraxis zu geben. Aber: Auch wenn eine WM oder EM wichtiger sind, sportlich erfolgreich sein will man auf jeden Fall.
Nach dem UEFA-Kongress werden am Donnerstagabend (18.00 Uhr) in der Brüsseler Messe die Gruppen für die fünfte Auflage der Nations League ausgelost. Die deutsche Nationalmannschaft ist neben Titelverteidiger Portugal, Europameister Spanien und Vize-Weltmeister Frankreich in Topf 1 der A-Liga gesetzt.
Der Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann drohen schwere Gegner. So könnte der viermalige Weltmeister eine Gruppe mit den Niederlanden, England und der Türkei erwischen. Es ist aber auch eine vergleichsweise leichte Gruppe mit Dänemark, Serbien und Wales möglich.
Erst nach der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli). Die Gruppenpase mit sechs Spielen für jede Mannschaft startet Ende September und endet Mitte November. Die Viertelfinals finden im März 2027 statt, das Final Four wird vom 9. bis 13. Juni 2027 ausgetragen. Der Austragungsort steht noch nicht fest.
Mäßig. Bei der vergangenen Auflage wurde erstmals das Final-Four-Turnier erreicht. Dort gab es in München und Stuttgart aber Niederlagen gegen Portugal und Frankreich. Am Ende stand Platz vier. Portugal siegte und ist nun mit zwei Titeln Rekordsieger. Spanien und Frankreich gewannen die Nations League bisher einmal.
Topf 1: Portugal, Spanien, Frankreich, Deutschland
Topf 2: Italien, Niederlande, Dänemark, Kroatien
Topf 3: Serbien, Belgien, England, Norwegen
Topf 4: Wales, Tschechien, Griechenland, Türkei
Nagelsmann nominiert seinen ersten Kader des Jahres am 19. März in Frankfurt/Main. Dann stehen die Spiele in Basel gegen die Schweiz (27. März) und in Stuttgart gegen Ghana (30. März) an. Der Kader wird einen klaren Hinweis auf die WM-Planungen des Bundestrainers geben.
Im Mai benennt der Bundestrainer sein Aufgebot für die XXL-WM. Nach dem Trainingslager in Herzogenaurach steht am 31. Mai in Mainz ein Länderspiel gegen Finnland an. Am 2. Juni fliegt der DFB-Tross nach Chicago, vier Tage später erfolgt dort die WM-Generalprobe gegen Co-Gastgeber USA. Die DFB-Auswahl startet am 14. Juni in Houston gegen den Neuling und krassen Außenseiter Curacao in das Turnier.
Für Brisanz sorgen beim UEFA-Kongress (10.00 Uhr) die Themen abseits der Tagesordnung. Einen WM-Boykott schließt der DFB derzeit aus. Der Umgang mit dem XXL-Turnier, Donald Trumps aggressiver Politik oder Gianni Infantinos fragwürdigem Verhalten dürfte die Europäer aber ebenso beschäftigen wie die Fragen zu einer möglichen Russland-Rückkehr. Der FIFA-Chef stellte diese trotz des anhaltenden Angriffskrieges gegen die Ukraine jüngst in Aussicht.
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