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·3. März 2026

Moukoko-Desaster in Kopenhagen – Double-Gewinner in der Krise

Artikelbild:Moukoko-Desaster in Kopenhagen – Double-Gewinner in der Krise

Die Zeichen standen auf Neuanfang. Bei Borussia Dortmund wurde Youssoufa Moukoko (21) nicht mehr glücklich. Im vergangenen Sommer 2025 zog es den Stürmer zu Dänemarks Renommierklub FC Kopenhagen. Doch der Wechsel entpuppt sich als mittelschweres Desaster.

Rückblende: Im Juniorenbereich zerschoss Moukoko mit schöner Regelmäßigkeit die gegnerischen Tornetze. Für die U17 der Schwarz-Gelben traf er phänomenale 90-mal – in nur 56 Partien. Auch die U19 des Pott-Klubs profitierte von dem Torriecher des in Kamerun geborenen Deutschen. Für seine 47 Treffer benötigte er lediglich 25 Einsätze.


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Im Profibereich setzte Moukoko seine Rekordjagd fort. Zweimal bereits lief er für die A-Nationalmannschaft auf. Noch im Dress des BVB erhielt er die Nominierung für den WM-Kader 2022. Doch plötzlich stagnierte die Entwicklung des Mannes mit dem Torriecher. Eine Leihe in der Saison 2024/25 zu OGC Nizza brachte nur wenig Spielpraxis und keine Besserung.

Zuletzt nur noch Bankdrücker

Moukokos Re-Start der Karriere sollte in der dänischen Hauptstadt über die Bühne gehen. Der FC Kopenhagen als amtierender Double-Gewinner sicherte sich für fünf Millionen Euro die Dienste des Goalgetters in spe. Aber auch bei den Löwen zündete der immer noch jüngste Bundesliga-Spieler aller Zeiten nicht. In seiner persönlichen Bilanz stehen zwar 32 Einsätze und acht Treffer, doch nur in knapp der Hälfte aller Begegnungen (17) zählte der Ex-BVB-Kicker zur Startelf. Zuletzt kam er fast nur noch als Einwechselspieler auf den Platz.

Es sollte allerdings noch schlimmer für Mokoko kommen. In der heimischen Superliga verpasste der FC Kopenhagen am vergangenen Sonntag (1. Februar) nach einer peinlichen 1:2-Heimniederlage gegen Randers FC den Einzug in die Meisterrunde – erstmals in der Vereinsgeschichte. Nach Hin- und Rückrunde wird die Liga mit zwölf Teams in Meister- und Abstiegsrunde geteilt. Als Titelverteidiger reichte es für den FCK mit 29 Punkten nur zu einem desaströsen siebten Platz. Spitzenreiter Aarhus GF ist mit 50 Zählern meilenweit voraus.

Artikelbild:Moukoko-Desaster in Kopenhagen – Double-Gewinner in der Krise

Foto: IMAGO

Für Kopenhagen und Moukoko geht es nun einzig und allein um den Klassenerhalt in Dänemarks oberster Spielklasse. Mit Thomas Delaney (34) steht ein weiterer früherer Dortmunder an seiner Seite. Der Routinier suchte bei Viaplay nach Worten. „Ich schäme mich zutiefst. Wir erfüllen die Erwartungen nicht, das ist die Hölle“, zitiert ihn BILD. „Das ist peinlich und ein schwarzer Tag für uns“, ergänzte Trainer Jacob Neestrup (37) bei TV2. Moukoko selbst äußerte sich nicht zum Abschneiden seines neuen Vereins.

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