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·13. September 2026

"Müssen das Spiel killen": Aachen hadert mit fehlender Konsequenz

Artikelbild:"Müssen das Spiel killen": Aachen hadert mit fehlender Konsequenz

In der ersten halben Stunde spielte Alemannia Aachen den SSV Jahn Regensburg förmlich an die Wand. Doch am Ende mussten sich die Hausherren mit einem 2:2 begnügen. Trainer Mersad Selimbegovic haderte mit fehlender Konsequenz.

"Wir verstehen uns gut"

Die Aachener legten los wie die Feuerwehr. Mit Kombinationen aus dem Lehrbuch zerlegten sie die Regensburger Hintermannschaft. "Wir haben richtig gut begonnen. Wir müssen dieses Spiel in der ersten Halbzeit beenden. Da muss es 3:0 stehen", meinte Trainer Mersad Selimbegovic bei "MagentaSport". Dann wurde sein Team aber etwas übermütig, was dem Trainer nicht gefiel: "Nach dem 2:0 hatten wir noch drei hundertprozentige. Dann haben wir zu viel Hacke, Spitze gespielt, und das fällt dir am Ende auf die Füße."


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Anstatt das Spiel vorzeitig zu entscheiden, ließen die Schwarz-Gelben den Gegner zurück kommen. "Das ist dieser Prozess, in dem wir uns befinden, wo wir reifen müssen, solche Spiele zu killen", erklärte Selimbegovic. In das gleiche Horn blies Torschütze Louis Köster: "Die Enttäuschung überwiegt. Wir legen einen super Start hin, lassen den Gegner wieder ins Spiel kommen und fangen uns dann einen vor der Halbzeit. Wir wollten eigentlich den Deckel draufmachen in der zweiten Halbzeit. Das ist uns nicht leider nicht gelungen." Der Offensivmann bildete ein starkes Duo mit Mika Schroers. "Wir verstehen uns gut vorne. Es wird von Spiel zu Spiel besser. Heute hätten wir noch konsequenter sein können. Wir hatten noch den einen oder anderen auf dem Fuß", so Köster.

"Das kann passieren"

Neben der mangelnden Konsequenz trug die verletzungsbedingte Auswechslung von Kapitän Danilo Wiebe in der 34 Minute dazu bei, dass das Spiel kippte. "Bis zum 1:2 haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht. Das Problem ist auch, dass wir einen Stabilisator vor der Abwehr herausnehmen mussten. Das ist für eine junge Mannschaft auch nicht so einfach. Da kommt einer rein, der die Abläufe nicht so kennt", sagte der Trainer über die Einwechslung von Justin von der Hitz.

Dennoch bleibt es ein Rätsel, wie Aachen dieses Spiel noch hergeben konnte. "Wir haben auf unerklärliche Weise ein paar Dinge gemacht, dem Gegner etwas geboten, was jeder Gegner in dieser Liga in der Lage ist zu nutzen", machte Selimbegovic klar. "Am Ende haben wir noch einen brutalen Fehler gemacht. Das kann passieren. Das ärgert mich am wenigsten heute", nahm der Trainer seinen Spieler Mehdi Loune in Schutz, der entscheidenden Fehler beim 2:2 machte. Die Alemannia hat nicht viel Zeit, sich über die vergebenen Punkte zu ärgern. Schon am Dienstag geht es mit einem Auswärtsspiel bei den Würzburger Kickers weiter. "Morgen wird regeneriert, wir werden den Gegner analysieren und am besten am Dienstag mit einem Dreier nach Hause fahren", blickte Köster voraus.

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