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·6. August 2026
„Müssen uns füreinander aufopfern“: Brahim über Mourinho und seine Rolle

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Brahim Díaz stellt sich in den Dienst der Mannschaft – Foto: realmadrid.com
Gemeinsam mit Vinícius Júnior und Bernardo Silva kehrte Brahim in dieser Woche ins Training zurück. Der Offensivspieler absolvierte die ersten Einheiten unter José Mourinho und äußerte sich anschließend erstmals ausführlicher zu der neuen Situation und über die Zusammenarbeit mit seinem neuen Trainer. Der Portugiese habe vom ersten Moment an klare Vorstellungen vermittelt: „Wir wissen bereits, wer Mourinho ist, was er alles gewonnen hat und wir wollen mit ihm weiterhin gewinnen. Er sagt uns, dass wir intensiv arbeiten sollen, dass wir viel individuelle Qualität haben, dass wir den Unterschied ausmachen können, aber dass die Arbeit am Ende extrem wichtig ist. Wir müssen uns füreinander aufopfern und ein Team sein.“ Gleichzeitig lobte er die Arbeit des gesamten Trainerstabs und die intensiven Trainingseinheiten der Vorbereitung. Schon jetzt sei spürbar, dass Mourinho großen Wert auf Disziplin und die richtige Einstellung lege. Eigenschaften, die auch Brahim selbst seit Jahren auszeichnen.
Wie es für den 1,70-Meter-Mann in der neuen Spielzeit weitergeht, bleibt derweil offen, denn seine Rolle gilt weiterhin als nicht eindeutig definiert. Zeitgleich gehört Brahim zu den Spielern, die innerhalb des Kaders kaum Probleme verursachen – ganz im Gegenteil: Obwohl er bei den Blancos in den vergangenen drei Jahren nur selten als Stammspieler zum Einsatz kam, stellte er sich stets in den Dienst der Mannschaft und verzichtete auf öffentliche Beschwerden: „Ich will bei einhundert Prozent sein und der Mannschaft helfen. Es ist offensichtlich, dass ich das Maximum aus mir herausholen werde. Auf individueller Ebene möchte ich in jedem Spiel meine beste Version zeigen, sodass die Madridistas mit meinem Fußball zufrieden sind.“, machte er nun noch einmal deutlich. Stattdessen setzt er auf Geduld, harte Arbeit und seine Vielseitigkeit – eine Kombination, die ihm innerhalb des Vereins große Anerkennung eingebracht hat. Während der beidfüßige Offensivspieler bei Real Madrid häufig die Rolle des Edelreservisten einnimmt, gehört er in der marokkanischen Nationalmannschaft längst zu den wichtigsten Akteuren. Sowohl bei der jüngsten Weltmeisterschaft als auch beim Afrika-Cup zählte er zu den prägenden Gesichtern seines Landes.
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Auch hinsichtlich der Ziele ließ Brahim keinen Zweifel aufkommen: „Das ist Real Madrid. Wir müssen Titel gewinnen.“ Ob als Stammspieler oder als Ergänzungsspieler – an seinem Anspruch hat sich jedenfalls nichts geändert. Möglicherweise ist genau diese Einstellung einer der Gründe dafür, weshalb Brahim auch unter Mourinho eine wichtige Rolle im Kollektiv spielen könnte. Abseits des Rasens scheint der Marokkaner derzeit jedenfalls deutlich weniger beschäftigt zu sein als auf dem Spielfeld. Der frisch gebackene 27-Jährige feierte in den vergangenen Tagen nicht nur seinen 27. Geburtstag, sondern auch seine Hochzeit: „Ich bin sehr glücklich. Auf persönlicher Ebene läuft es sehr gut, zu Hause, mit meiner Familie und meiner Frau, läuft alles hervorragend. Jetzt möchte ich weiterhin das genießen, was ich liebe, nämlich Fußball bei dem besten Klub der Welt.“ Nun richtet sich der Fokus also wieder voll auf den Sport und dort dürfte der Mann aus Málaga auch in der bevorstehenden Saison genau das tun, was er in den vergangenen Jahren immer wieder unter Beweis gestellt hat: Geduldig bleiben, auf seine Chance warten und im entscheidenden Moment bereit sein.
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