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·3. Januar 2026

Musaba offiziell bei Fenerbahce – Talisca nimmt Angebot an: Neues zu Frattesi, Nkunku, En-Nesyri und Kahveci

Artikelbild:Musaba offiziell bei Fenerbahce – Talisca nimmt Angebot an: Neues zu Frattesi, Nkunku, En-Nesyri und Kahveci

Fenerbahce hat die Winterpause mit einem offiziellen Transfer eröffnet: Anthony Musaba ist registriert, die Vertragslaufzeit steht fest – und im Hintergrund laufen weitere Personalthemen parallel. Neben Musabas Wechsel geht es um die Zukunft von Anderson Talisca, um ein klares Statement aus Mailand zu Christopher Nkunku, um die Situation um Youssef En-Nesyri, um den Fall Davide Frattesi sowie um ein Social-Media-Signal von Irfan Can Kahveci.

Musaba bei der TFF gemeldet: Vertrag über 4,5 Jahre, Lizenz ausgestellt

Fenerbahce meldete den Transfer von Anthony Musaba beim türkischen Fußballverband (TFF). Laut Mitteilung wurde ein Vertrag über 4,5 Jahre unterzeichnet. Musaba ist damit der erste Winter-Neuzugang der Gelb-Marineblauen. Der 25-Jährige war zu Saisonbeginn vom englischen Zweitligisten Sheffield Wednesday zu Samsunspor gewechselt. Die Ablöse soll fünf Millionen Euro + 750.000 Euro MwSt. (Ausstiegsklausel) betragen.


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Parallel dazu wurde bekannt, dass Samsunspor dem TFF mitgeteilt hatte, dass Musabas Vertrag aufgelöst wurde. Auf der Website des TFF erschien anschließend die Information, dass die Lizenz des Spielers ausgestellt wurde. Sportlich bringt Musaba aktuelle Zahlen mit: In 22 Spielen für Samsunspor erzielte er sechs Tore und lieferte vier Vorlagen.

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Debüt ausgerechnet gegen den Ex-Klub? Supercup-Halbfinale am 5. Januar

Ein besonderes Detail: Musaba könnte sehr schnell auf seinen ehemaligen Verein treffen. Im Halbfinale des Turkcell-Supercups spielt Fenerbahce am Montag, 5. Januar, gegen Samsunspor. Damit steht die Möglichkeit im Raum, dass der Neuzugang sein erstes Spiel direkt gegen den Klub bestreitet, für den er in dieser Saison bereits wichtige Scorerpunkte sammelte.

Samsunspors Abschieds-Botschaft: „Wünschen dir viel Erfolg“

Nach der Registrierung durch Fenerbahce reagierte Samsunspor mit einem Social-Media-Post. Der Klub schrieb: „Seit dem Tag, an dem du unserem Verein beigetreten bist, bist du mit deinem Einsatz und deinen Beiträgen sowohl in der Süper Lig als auch in der UEFA Conference League zu einem wichtigen Teil dieser historischen Reise geworden. Wir wünschen dir viel Erfolg auf deinem neuen Weg.

Talisca antwortet auf das Angebot: Ja zur Gehaltskürzung – und eine heikle Klausel ist gestrichen

Parallel zur Musaba-Registrierung gibt es eine entscheidende Entwicklung bei Anderson Talisca, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft. Nach Informationen von Sözcü nahm Ertan Torunogullari, im Vorstand für Fußball zuständig, Gespräche mit dem Brasilianer auf. Talisca, der aktuell zwölf Millionen Euro verdienen soll, erhielt demnach ein neues Angebot über fünf Millionen Euro plus Leistungsprämien.

Die zentrale Botschaft: Talisca, der sich bei Fenerbahce wohlfühlt, akzeptierte das Angebot trotz der deutlichen Kürzung. Zudem wurde eine Klausel aus dem früheren Vertrag gestrichen, die den Verein hätte belasten können: Talisca hatte demnach das Recht, sein gesamtes Gehalt zu erhalten, wenn eine Rate verspätet gezahlt wird. In der neuen Vereinbarung ist diese Regel nicht mehr enthalten. Angaben zur Laufzeit des neuen Vertrags wurden nicht gemacht.

Sportlich untermauert Talisca seinen Stellenwert: In dieser Saison kommt er für Fenerbahce auf 25 Spiele, 14 Treffer und drei Assists. Sein Marktwert wird mit acht Millionen Euro angegeben.

Nkunku und Fenerbahce: Milan-Sportdirektor Tare macht eine klare Ansage

Auch der Name Christopher Nkunku tauchte im Umfeld von Fenerbahce auf. Vor dem Serie-A-Spiel, das der AC Mailand auswärts bei Semih Kilicsoy-Klub Cagliari Calcio mit 1:0 gewann, sprach Sportdirektor Igli Tare bei Sky Sports über die Lage. Nkunku war zu Saisonbeginn vom FC Chelsea London zu „Milan“ gewechselt und soll in der Transferperiode auf Fenerbahces Liste gestanden haben.

Tare sagte: „Wir befinden uns in der Transferperiode, es gibt viele Spekulationen. Er stand nie infrage. Er hat sich fast vollständig in die Mannschaft integriert und wir haben gesehen, dass er sich in den letzten Monaten weiterentwickelt hat.“ Er ergänzte: „Wir hoffen, dass die beiden Tore, die er im letzten Spiel erzielt hat, ihm Selbstvertrauen geben werden. Wir glauben, dass er ein wichtiger Spieler für uns sein wird.“ Nkunku kommt in dieser Saison bei Milan auf 15 Spiele sowie drei Tore und zwei Vorlagen. Milan zahlte für seinen Transfer 37 Millionen Euro an Chelsea.

En-Nesyri-Schock: Trennung wackelt – Fenerbahce könnte doch weitermachen

Bei Youssef En-Nesyri könnte es anders kommen, als viele erwartet haben. Die Trennung stand auf der Tagesordnung, weil Fans mit seinen Leistungen unzufrieden waren und Fenerbahce parallel mit Stürmernamen in Verbindung gebracht wurde. Türkiye Gazetesi berichtet nun, dass der Klub einen Transfer eines neuen Angreifers unter Umständen auf das Saisonende verschiebt – wegen mangelnder Abgabebereitschaft anderer Vereine oder wegen hoher Ablösen.

In diesem Szenario würde Fenerbahce demnach nicht von En-Nesyri Abschied nehmen. Obwohl Einnahmen von 35 bis 40 Millionen Euro von arabischen Klubs erwartet werden, soll der Verein mit ihm weitermachen, solange kein starker Kandidat gefunden wird.

Frattesi-Entscheidung fällt wohl in Italien: Juventus im Fokus

Auch Davide Frattesi wurde mit Fenerbahce in Verbindung gebracht. Der Mittelfeldspieler von Inter Mailand soll den Klub verlassen wollen, um mehr Spielzeit zu bekommen und sich für die italienische Nationalmannschaft mit Blick auf die WM 2026 zu empfehlen. Inter verlangt demnach 30 Millionen Euro und weicht von dieser Summe nicht ab.

Tuttosport berichtet, dass Frattesi seine Entscheidung getroffen habe: Der 26-Jährige wolle in der Serie A bleiben und das Angebot von Juventus Turin prüfen. Auch der AS Rom und der SSC Neapel sollen interessiert sein. Es wird erwartet, dass es große Preisunterschiede zwischen Juventus und Inter gibt, Frattesi aber Druck macht, um wechseln zu können. In dieser Saison bestritt er 15 Pflichtspiele und gab zwei Vorlagen.

Irfan Can Kahveci sorgt für Wirbel: Post mit Arda Turan und ein Satz, der viral geht

Abseits der Transferverhandlungen sorgt Irfan Can Kahveci für Gesprächsstoff. Der Nationalspieler wurde bei Fenerbahce aus dem Kader gestrichen, seine Zukunft ist offen. In einem Beitrag mit mehreren Fotos postete er auch ein Bild mit Arda Turan, dem Trainer von Schachhtjor Donezk. Turan teilte den Beitrag zudem in seiner Instagram-Story – und das Foto wurde in den sozialen Medien schnell zum Thema.

Kahveci ergänzte den Post mit dem englischen Satz: „Das Leben ist schön, mit denen, die man liebt„. Eine einzige Zeile, die ausreichte, um Spekulationen neu anzufachen – und die Personaldebatte um ihn weiter zu erhitzen.

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