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·2. Mai 2026
Muslic, Transfers & Co.: Der Schalke-Plan für die Bundesliga

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·2. Mai 2026

Vor dem möglichen Bundesliga-Aufstieg treibt Schalke 04 seine Planungen mit Hochdruck voran. Mehr Geld, ein größerer Kaderetat – doch trotz Aufbruchsstimmung bleiben finanzielle Zwänge bestehen.
Der FC Schalke 04 steht kurz vor der Rückkehr ins Oberhaus – und hat die Planungen für die Bundesliga längst aufgenommen. Nach schwierigen Jahren mit hohen Schulden und sportlichen Rückschlägen herrscht rund um Gelsenkirchen wieder Aufbruchsstimmung. Der mögliche Aufstieg bringt dabei nicht nur sportlich, sondern vor allem finanziell neue Perspektiven.
Ein zentraler Faktor sind die deutlich steigenden Einnahmen aus der TV-Vermarktung. Rund 16 Millionen Euro zusätzlich werden laut einem Bericht der BILD erwartet, die nahezu vollständig in den Kader investiert werden sollen. Dadurch könnte der Etat von aktuell etwa 22 Millionen Euro auf bis zu 40 Millionen Euro anwachsen. Unterstützt wird diese Entwicklung auch durch den neuen Hauptsponsor Beumer Group, der mit rund 6,8 Millionen Euro deutlich mehr einbringt als der vorherige Partner.
Auch auf der Trainerbank setzt Schalke auf Kontinuität: Mit dem Aufstieg verlängert sich der Vertrag von Chefcoach Miron Muslic laut dem Bericht automatisch bis 2028. Trotz einer vorhandenen Ausstiegsklausel gilt ein Verbleib als wahrscheinlich, intern wird fest mit ihm für die Bundesliga geplant.
Trotz der positiven Aussichten bleibt die finanzielle Lage angespannt. Die Gesamtverbindlichkeiten belaufen sich weiterhin auf rund 151 Millionen Euro. Deshalb ist ein Transferüberschuss von zwei bis drei Millionen Euro eingeplant – was bedeutet, dass mindestens ein Leistungsträger verkauft werden muss. Als heißester Kandidat gilt Angreifer Moussa Sylla, für den etwa sechs Millionen Euro gefordert werden. Auch Spieler wie Soufiane El-Faouzi stehen im Fokus anderer Vereine.

Foto: IMAGO
Zusätzlichen Druck erzeugen steigende Gehälter: Durch automatische Anpassungen im Falle des Aufstiegs wachsen die Personalkosten laut BILD auf etwa 30 Millionen Euro. Der finanzielle Spielraum bleibt somit begrenzt. Ohne Verkäufe liegt das Budget für neue Spieler bei rund zehn Millionen Euro.
Geplant sind vier bis fünf Neuzugänge, die sofort weiterhelfen sollen. Dabei setzt Schalke auch auf kreative Lösungen wie Leihen mit Kaufoption. Sportlich kann das Ziel nur der Klassenerhalt sein – zu präsent ist noch die Erinnerung an den direkten Wiederabstieg in der Saison 2022/23. Offen bleibt zudem die Zukunft von Edin Dzeko. Mit dem erfahrenen Stürmer sollen nach Saisonende Gespräche geführt werden. Sollte er finanziell ins Konzept passen, könnte er auch in der Bundesliga eine wichtige Rolle spielen.
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