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·30. April 2026
Nach 100 Millionen: Steht Weber bei Hertha vor dem Aus?

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·30. April 2026

Bastian Huber ist seit Februar als Kaderplaner bei Hertha BSC tätig. Vor seinem Engagement in Berlin arbeitete der 46-Jährige unter anderem als Jugendtrainer bei SpVgg Greuther Fürth (2014–2015). Zuletzt war er von 2019 bis 2024 als Leiter der Scouting-Abteilung und Technischer Direktor bei der TSG Hoffenheim angestellt.
Nun soll Huber den Kader für die kommende Saison so aufstellen, dass die „Alte Dame“ den Aufstieg in die Bundesliga schafft.
Allerdings steht Huber vor einer schwierigen Aufgabe. Zunächst müssen Spieler wie Fabian Reese, Kennet Eichhorn, Linus Gechter und Tjark Ernst verkauft werden, um das Gehaltsniveau zu senken und finanziellen Spielraum zu schaffen.
Der aktuelle Kader gilt als zu teuer, die Gehaltsstruktur muss deutlich reduziert werden, um langfristig wirtschaftlich stabil zu bleiben.
Benjamin Weber bleibt zwar offiziell im Amt des Sportdirektors, soll jedoch künftig nicht mehr federführend für die Kaderplanung verantwortlich sein. Seit dem Bundesligaabstieg investierte Weber über 100 Millionen Euro in den Kader. Der sportliche Erfolg blieb dennoch aus trotz eines Kaderwerts von über 62 Millionen Euro, dem höchsten der 2. Bundesliga.
Durch die Verpflichtung von Huber wurde Weber in seinen Kompetenzen deutlich eingeschränkt. Eine vorzeitige Trennung wäre angesichts der verfehlten sportlichen Ziele durchaus denkbar gewesen.
Dennoch setzt Hertha vorerst weiterhin auf Kontinuität und hält sowohl an Weber als auch an Trainer Stefan Leitl bzw. der sportlichen Führung fest.
Die entscheidende Frage wird sein, ob Huber der Aufgabe gewachsen ist, in einem schwierigen Umfeld einen konkurrenzfähigen Kader für den Aufstieg zusammenzustellen.
Traut ihr Bastian Huber diese Aufgabe zu? Schreibt es in die Kommentare!
🖊 Autor: BSC-Transfernews
📷 Photo by Maja Hitij/Getty Images







































