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·26. Februar 2026

Nach Becherwürfen: Alemannia appelliert an seine Fans

Artikelbild:Nach Becherwürfen: Alemannia appelliert an seine Fans

Nachdem es bei den Auswärtsspielen von Alemannia Aachen beim TSV Havelse, als ein Linienrichter getroffen wurde, sowie beim TSV 1860 München zuletzt zu Becherwürfen gekommen war, sah sich der Klub nun zu einem Appell an seine Anhänger veranlasst. 

"Schadet dem Ansehen unseres Vereins"

"Solche Vorfälle von Einzelpersonen gefährden die Sicherheit aller Beteiligten und schaden dem Ansehen unseres Vereins sowie der gesamten Aachener Fanszene", schreibt die Alemannia auf ihrer Homepage. Zudem werde aufgrund der Geschehnisse eine Geldstrafe durch den Deutschen Fußball-Bund fällig. Für die Becherwürfe in München etwa sind die Aachener mit einer Geldstrafe in Höhe von 900 Euro verurteilt worden. Auch ein Kameramann von "MagentaSport", der vor der Werner-Fuchs-Tribüne im Einsatz ist, sei wiederholt Ziel von Becherwürfen geworden. "Zum Schutz der Medienschaffenden wird daher zeitnah ein entsprechendes Schutzzelt installiert", kündigt der Verein an.


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Grundsätzlich betont die Alemannia, dass "Fußballstadien Orte sein sollen, an denen sich alle sicher fühlen – Fans, Spieler, Schiedsrichter, Ehrenamtliche und Medienschaffende". Zwar gehörten "Leidenschaft und Emotionen" zum Fußball, "Gewalt, Beleidigungen und das Werfen von Gegenständen auf das Spielfeld jedoch nicht". Entsprechend erwarte der Klub von allen Stadionbesuchern "ein verantwortungsbewusstes und respektvolles Verhalten – sowohl bei den Heim- als auch bei den Auswärtsspielen der Alemannia".

Becherpfand kann gespendet werden

Mit Blick auf den Abstiegskampf appelliert der Verein: "Unterstützt unseren Verein im Kampf um den Klassenerhalt mit eurer ganzen Leidenschaft und Emotionalität. Bleibt dabei aber fair und respektvoll." Bei Heimspielen auf dem Tivoli bestehe zudem weiterhin die Möglichkeit, das Becherpfand zu spenden. Der Erlös komme vollständig gemeinnützigen Vereinen aus der Region zugute. Beim Heimspiel gegen den SC Verl seien so Spenden für den Verein "RückHalt" gesammelt worden, der Betroffene von sexualisierter Gewalt in Aachen und der Städteregion begleitet und unterstützt.

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