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·15. August 2026
Nach BVB-Aus bei El Mala: Dieses Gerücht hat Klopp „ein bisschen beleidigt“

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Jürgen Klopp weist die Gerüchte um eine angebliche Transfer-Empfehlung für Said El Mala deutlich zurück. Gleichzeitig erklärt der BVB, warum der Poker um das Kölner Toptalent gescheitert ist.
Jürgen Klopp hat Berichte zurückgewiesen, wonach er Said El Mala zu einem Wechsel von Köln nach Dortmund geraten haben soll. Der neue Bundestrainer stellte an seinem ersten offiziellen Arbeitstag klar, dass er sich nicht in die Transferentscheidung des 19-Jährigen eingemischt habe. Gleichzeitig äußerte sich der BVB erstmals ausführlicher zum gescheiterten Poker um den Offensivspieler.
Klopp reagierte im Interview mit den DFB-Kanälen deutlich auf die Spekulationen. „Es hat mich ein bisschen beleidigt, dass die Leute denken, ich wäre so dämlich, in meiner ersten Amtshandlung einen Spieler anzurufen und ihm zu sagen: ‚Der BVB würde gut zu dir passen.‘“ Ein solches Gespräch habe nicht stattgefunden. „Das habe ich natürlich nicht gemacht. Das ist nicht meine Aufgabe“, betonte der 59-Jährige.
Grundsätzlich könne er sich zwar vorstellen, Spielern künftig einen persönlichen Rat zu geben – allerdings nur, wenn bereits eine entsprechende Vertrauensbasis bestehe. Seine Vergangenheit bei einem Verein solle dabei keine Rolle spielen. Mit El Mala habe es jedenfalls keinen Austausch über dessen Zukunft gegeben.
Ohnehin ist ein Wechsel nach Dortmund vorerst vom Tisch. Der BVB beendete am Freitag die Verhandlungen mit dem 1. FC Köln. Medienberichten zufolge verlangte der Effzeh weiterhin rund 50 Millionen Euro für den Linksaußen, dessen Vertrag bis 2030 läuft und keine Ausstiegsklausel enthält. Zwischen Dortmund und El Mala soll dagegen bereits grundsätzlich Einigkeit über eine Zusammenarbeit bestanden haben.
BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer verteidigte den Rückzug am Rande des Testspiels gegen die AS Rom (2:2). „Wir sind mutig, aber wir müssen am Ende die Kirche auch im Dorf lassen“, erklärte der Funktionär bei „Sky“. Dortmund sei bereit gewesen, finanziell ins Risiko zu gehen, habe dabei aber eine klare Grenze gezogen: „Wir wollten etwas riskieren, aber wir dürfen eben auch nicht den Fehler machen, übermütig oder gar größenwahnsinnig zu werden.“







































