feverpitch.de
·24. Januar 2026
Nach Derbywut: St. Pauli schießt gegen Vuskovic zurück

In partnership with
Yahoo sportsfeverpitch.de
·24. Januar 2026

Der FC St. Pauli reagiert auf das Verhalten von HSV-Profi Luka Vuskovic nach dem Stadtderby. Der Klub kritisiert Spucken und unprofessionelles Auftreten.
Der FC St. Pauli hat HSV-Profi Luka Vuskovic nach dessen Wutausbruch im Anschluss an das Hamburger Stadtderby kritisiert. "Wir erwarten von Spielern, Trainern und Repräsentanten der Vereine ein angemessenes und professionelles Auftreten: sich nicht leicht provozieren zu lassen, Fans nicht zu bepöbeln und keine Grenzüberschreitungen wie Spucken in Richtung Fans oder auf den Boden und an die Wand im Kabinentrakt", betonte der Kiezklub nach dem 0:0 laut kicker in einer Stellungnahme.
Emotionen, hieß es darin weiter, erklärten "vieles, rechtfertigen aber nicht alles. Vor diesem Hintergrund irritiert uns, dass teils über Tage ein Narrativ gezeichnet wird, dem zufolge nur eine Seite provozierend oder verursachend gewesen sei, während andere Vorfälle ausgeblendet werden", teilte St. Pauli am Samstag mit.
Luka Vuskovic war vor Wut kaum noch zu bremsen gewesen. Die Provokationen der Heim-Fans am Millerntor gegen ihn und seinen älteren Bruder Mario Vuskovic, der noch bis November eine Dopingsperre absitzt, wollte der Innenverteidiger des Hamburger SV nicht auf sich sitzen lassen. Medienberichten zufolge soll der 18-Jährige unter anderem in den Kabinengang gespuckt haben.
"Ich weiß nicht, was die Fans von St. Pauli denken. Es ist sehr respektlos, meine Familie und meinen Bruder anzugreifen", sagte Vuskovic, der auf das Verhalten der Heim-Anhänger nach Abpfiff mit einem Zeigefinger auf den Lippen reagiert hatte, bei Sky. "Ich habe nichts Gutes über die Fans zu sagen."
Allgemein teilte der Kiezklub zu den "Emotionen" rund um das Duell am Freitagabend mit: Zu einem Derby gehörten "auch Frotzeleien und vereinzelt leider auch Beleidigungen auf beiden Seiten. Diese sind für sich genommen nicht zu begrüßen und beide Seiten sollten sich davon distanzieren." Man stehe für "ein respektvolles Miteinander", hieß es: Dazu zählten jedoch "weder herabwürdigende Sprüche von unseren Tribünen noch sexistische Banner, wie im HSV-Block zu sehen, noch andere beleidigende Inhalte".
Live


Live


Live


Live


Live


Live


Live




























