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·1. Oktober 2026
Nach Entlassung bei Lens: Klare Worte von Toppmöller

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Dino Toppmöller äußert sich zu seiner überraschenden Entlassung beim RC Lens. Der Trainer spricht über die Hintergründe und den Streit um Co-Trainer Morgado.
Dino Toppmöller hat erstmals ausführlich über seine überraschende Entlassung beim RC Lens gesprochen. Der ehemalige Frankfurt-Trainer macht keinen Hehl daraus, dass ihn das Aus getroffen hat. Auslöser war der Streit um seinen langjährigen Co-Trainer Nelson Morgado.
Sportlich lief es für Toppmöller bei Lens durchaus ordentlich. Der 45-Jährige gewann mit dem Klub den französischen Supercup und startete mit einem 3:2 bei Slavia Prag erfolgreich in die Champions League. Nach gerade einmal sechs Pflichtspielen war seine Zeit in Frankreich dennoch beendet.
Toppmöller bestätigte entsprechende Medienberichte und erklärte, dass der Auslöser die geplante Trennung von Morgado war. Der Verein habe dem Trainer mitgeteilt, dass sein Assistent ein „Störfaktor“ sei und zu fordernd auftrete. Toppmöller wollte die Entscheidung nicht mittragen.
„Ich bin aus allen Wolken gefallen“, erklärte der Coach im Podcast „Spielmacher“. Für ihn sei es keine Option gewesen, ohne seinen langjährigen Vertrauten weiterzumachen: „Für mich war es keine Überlegung wert, jemanden fallen zu lassen, der nichts Außergewöhnliches gemacht hat.“
Toppmöller betonte, Morgado habe zwar hohe Ansprüche an seine Kollegen gestellt und sei deshalb mitunter angeeckt. Ein Fehlverhalten habe es aus seiner Sicht aber nicht gegeben. „Wenn ich gesehen hätte, dass da ein extremes Fehlverhalten stattgefunden hätte, dann hätte ich das natürlich nicht tolerieren können. Aber es war einfach nicht so“, sagte er.
Auch mit dem Zeitpunkt der Trennung hadert Toppmöller. Nur wenige Tage vor seinem Aus gewann Lens in der Champions League. „Die Resultate waren gut, die Stimmung war gut“, blickte er zurück. Letztlich sei die Zusammenarbeit aber auch aufgrund unterschiedlicher Einstellungen zur Arbeitsmoral gescheitert.
Trotz der zweiten Entlassung innerhalb eines Jahres will der Trainer nicht lange pausieren. „Ich brauche jetzt kein Jahr Pause“, stellte Toppmöller klar. Die Zeit bei Lens endete damit zwar abrupt, doch an seiner grundsätzlichen Bereitschaft für eine neue Aufgabe habe sich jedoch nichts geändert.







































