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·22. Januar 2026
Nach Frankfurter CL-Aus: Kristensen gesteht Fehler ein

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·22. Januar 2026

Eintracht Frankfurt steckt nach dem vorzeitigen Aus in der Champions League weiterhin in einer Ergebnisskrise. Nach der 2:3-Niederlage bei FK Qarabag Agdam müssen sich die Hessen berappeln und ihre Fehler minimieren, um endlich wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Das weiß auch Abwehrspieler Rasmus Kristensen, der nach dem Spiel deutliche Worte fand und sich unter anderem selbst hart ins Gericht nahm.
Der dänische Nationalspieler betonte, dass das Team sich seiner Situation bewusst sei und die Enttäuschung über das frühere Champoins-League-Aus spüre. Er erklärte, dass Fehler Teil des Sports seien und heute er die Verantwortung übernehmen müsse. Vor dem Ausgleichstreffer zum zwischenzeitlichen 2:2 ließ sich der Verteidiger auf der rechten Seite übertölpeln und verlor Vorlagengeber Jafarguliyev aus den Augen.
Ein Muster, welches sich durch die Saison der gesamten Frankfurter Hintermannschaft zieht: "Wir machen immer wieder einfache Fehler, heute ich. Das 2:2 nehme ich auf meine Kappe. Das war einfach nicht gut genug nach dem Führungstor."
Mit einem kleinen Lächeln räumte Kristensen ein, dass die Spieler sich gemeinsam an einen Tisch setzen müssen, um bessere Lösungen für die kommenden Aufgaben zu finden: "Wir werden uns wahrscheinlich mal zusammensetzen, aber kein Bier, sondern Apfelschorle trinken. Wir reden ja schon jetzt über unsere Spiele, unsere Leistungen, unsere Ergebnisse. Wir müssen an uns und den anderen glauben, um da wieder rauszukommen."
Der 28-Jährige betonte weiter, dass die Mannschaft an ihren Stärken festhalten und weiterkämpfen müsse. Der Zusammenhalt in der Mannschaft bleibe in Takt. Er appellierte weiter an Glauben und Selbstvertrauen seiner Mitspieler, mit dem Ziel, die Saison in der Bundesliga stabil zu gestalten und sich zumindest erneut für den Europapokal zu qualifizieren.
Glücklicherweis steht der Eintracht auf der Trainerposition wahrscheinlich schon bald ein neuer externer Implus zur Stabilisierung der Abwehr zur Verfügung. Eine mögliche Verpflichtung von Marco Rose könnte der wackligen Frankfurter Defensive spürbar helfen.

Rose gilt in Frankfurt als heißer Kandidat auf den Trainerjob / ANP/GettyImages
Rose steht für klare Pressingstrukturen, kompakte Abstände zwischen den Linien und eindeutige Rollenverteilungen – Aspekte, die der Eintracht zuletzt fehlten. Unter ihm würde die Abwehr womöglich weniger in unübersichtliche Eins-gegen-Eins-Situationen geraten, weil das Team insgesamt geschlossener verteidigt. Ein Aspekt, den zuletzt unter Toppmöller Kapitän Robin Koch moniert haben soll.
Sicher ist allerdings noch nicht, ob Rose tatsächlich neuer SGE-Trainer wird. Laut kicker soll er noch einige Zweifel an einem Engagement in Frankfurt hegen. Zudem müsste sich die Eintracht mit Leipzig noch auf die Ablösemodalitäten einigen, weil Roses Vertrag bei RBL noch gültig ist.Neben dem 49-Jährigen soll es aber auch noch weitere Kandidaten geben. Ein Name, den die Bild mittlerweile ins Spiel bringt: Alexander Blessin. Der 52-Jährige steht aktuell beim FC St. Pauli an der Seitenlinie.
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