Nur die Raute
·22. August 2026
Nach HSV-Aus: Neue Herausforderung für Gocholeishvili

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·22. August 2026

Giorgi Gocholeishvili spielte mit zunehmenden Saisonverlauf nur noch eine untergeordnete Rolle, weshalb sich der HSV gegen eine Weiterbeschäftigung entschied.
Daher musste er trotz fehlender sportlicher Perspektive zu Shakthar Donetsk zurückkehren. Am Donnerstag fand der amtierende ukrainische Meister einen Abnehmer. Gocholeisvili wird für die Saison 2026/27 an den spanischen Zweitligisten FC Cádiz verliehen. Vereinsangaben zufolge erhielt dieser auch noch eine Kaufoption. Deren Höhe ist aktuell noch nicht bekannt. Schon im Auswärtsspiel bei Eldense (Samstag, 21.30 Uhr) wird der mit der Rückennummer zwölf ausgestattete 20-fache georgische A-Nationalspieler dem Kader angehören.
Das vergangene Halbjahr verlief für ihn dagegen wenig zufriedenstellend. Gocholeishvili gehörte nur noch in einem Pflichtspiel der Hamburger Startelf an, kam besonders im Endspurt nicht über Kurzeinsätze hinaus. Dabei etablierte er sich zunächst in der Anfangsformation, obwohl er bereits am zweiten Spieltag im Stadtderby gegen den FC St. Pauli (0:2) die Ampelkarte sah. Seine wohl stärkste Leistung zeigte der Rechtsverteidiger im Heimspiel gegen Heidenheim (2:1), als er auch noch einen Treffer vorbereitete.
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Gocholeishvili erfüllte vor allem die bei der Präsentation in ihn gesetzten Erwartungen, „in der Offensive immer wieder für Akzente zu sorgen“. Rund um den eigenen Strafraum leistete er sich jedoch die ein oder andere Unaufmerksamkeit zu viel und verlor zum Ende des Jahres 2025 seinen Platz in der ersten Elf. Sowohl der weiterhin vereinslose William Mikelbrencis als später auch Bakery Jatta zogen am 25-Jährigen vorbei.
Dementsprechend war es zum Ende auch keine große Überraschung mehr, dass der HSV nicht die im Leihgeschäft mit Donetsk verankerte Kaufoption von vier Millionen Euro zog. Ab sofort nimmt Gocholeisvili im sonnigen Andalusien einen neuen Anlauf – in der Hoffnung, sich erstmals seitdem er Georgien Anfang 2023 verließ, in einer besser besetzten Spielklasse durchzusetzen.
Foto: IMAGO
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