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·29. September 2026
Nach „Impfaffäre“: Schweiz gewinnt auch in Schottland

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Ungeachtet der aufsehenerregenden „Impfaffäre“ hat die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft den nächsten Erfolg in der Nations League eingefahren.

Dan Ndoye bereitete beim 3:0 der Schweiz in Glasgow zwei Tore vor, hier setzt ihm Schottlands Scott McKenna nach. Foto: Ian MacNicol/Getty Images
Nach dem Auftaktsieg in Nordmazedonien (3:0) gewannen die Eidgenossen auch ihr zweites Spiel in Gruppe B1 mit 3:0 (1:0) in Schottland. In Glasgow erzielte Ricardo Rodriguez (12.) den Führungstreffer. Den Schweizern war zunächst ein Foulelfmeter zugesprochen worden. Weil das Foul aber vor dem Strafraum stattgefunden hatte, nahm der Schiedsrichter seine Entscheidung zurück und zeigte Schottlands Jack Hendry die Rote Karte. Den fälligen Freistoß verwandelte der Ex-Wolfsburger Rodriguez direkt.
Der frühere Gladbacher Nico Elvedi (55.) erhöhte aus kurzer Distanz. Zeki Amdouni, bereits Doppeltorschütze gegen Nordmazedonien, besorgte den Endstand (82.).
„Nebengeräusche“ begleiten derzeit die Partien der Schweizer. In der Vorwoche hatte zunächst der frühere Gladbacher und Leverkusener Granit Xhaka den Erwerb eines gefälschten Impf-Zertifikates während der Coronakrise eingeräumt.
Kurz darauf stolperte auch der ehemalige Bundesliga-Profi Breel Embolo über gefälschte Nachweise einer Corona-Impfung. Beide reisten aufgrund der Entwicklungen nicht zur Nationalmannschaft und werden auch am Samstag gegen Slowenien und drei Tage später gegen Nordmazedonien fehlen.
Wie einseitig die Partie nach Hendrys früher Roter Karte verlief, zeigen die Zahlen: Die Schweiz hatte 77 Prozent Ballbesitz und gab 23 Schüsse ab, neun davon aufs Tor. Schottland kam auf zwei Abschlüsse, keiner davon ging aufs Tor von Gregor Kobel.
Mit sechs Punkten und 6:0 Toren führt die Schweiz die Gruppe B1 an. Dahinter folgt Slowenien, das parallel Nordmazedonien mit 2:0 schlug und nun vier Zähler hat. Schottland bleibt nach zwei Spielen unter dem neuen Trainer Sébastien Pocognoli bei einem Punkt und ohne eigenes Tor.







































