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·24. März 2026
Nach Kwasniok-Aus: Funkel bleibt Kölns Notlösung

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·24. März 2026

Der 1. FC Köln hat den Notausgang gewählt und sich von Trainer Lukas Kwasniok getrennt. Am Wochenende folgte die Pressemitteilung, in der die Kölner bekannt gaben, dass es nun einen Neuanfang geben wird.
Rene Wagner, der vorherige Co-Trainer des 1. FC Köln, wird das Amt übernehmen. Und ihm wird in persona Armin Reutershahn schon ein sehr bekannter und erfahrener Assistent an die Seite gestellt.
Reutershahn ist vielen ein Begriff, vor allem als enger Vertrauter von Friedhelm Funkel, der ebenso bei den Kölnern gehandelt wurde. Und der Altmeister, der schon mehrfach als Feuerwehrmann eingesprungen war, bleibt ein Thema in der Domstadt, wie die BILD berichtet.
„Ich telefoniere regelmäßig mit Friedhelm. Aber jetzt habe ich die absolute Überzeugung, dass René der richtige Trainer ist. Ich bin von seiner fachlichen Expertise maximal überzeugt und traue ihm absolut zu, diese Rolle einzunehmen und die nötigen Ergebnisse einzufahren“, sagte Kölns Sportboss Thomas Kessler, fügte aber auch hinzu, dass man sich erst einmal die ersten Spiele ansehen werde.

Foto: Getty Images
Heißt im Umkehrschluss: Wenn Wagner direkt ein paar Niederlagen kassiert, ist es doch nicht ausgeschlossen, dass man zu Funkel tendiert. Kölns neuer Coach übernimmt laut FC schließlich vorerst nur „interimsweise die Verantwortung für die FC-Profis.“ Er arbeitet ab sofort also quasi auf Bewährung, kriegt die Chance, aber muss auch liefern. Die ersten Spiele werden gleich sehr wichtig für ihn.
Es geht nämlich gegen Frankfurt, Bremen und St. Pauli. Also einen Gegner, der nicht vollends überzeugt und zwei Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg in die 2. Bundesliga. Wenn hier Zweifel aufkommen, dann wissen die Verantwortlichen der Kölner ja sehr gut, wie man Funkel erreicht. Und der wartet sicher dann auf die Chance, sich noch einmal zu beweisen.









































