Nur die Raute
·1. Februar 2026
Nach Monster-Leistung gegen Bayern: HSV-Star fällt gesperrt aus!

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·1. Februar 2026

„Ihr bekommt einen Krieger“, versprach Nicolas Capaldo den HSV-Fans nach seiner Verpflichtung im vergangenen Sommer. Er sollte Recht behalten.
Capaldo stand sinnbildlich für den leidenschaftlichen Rothosen-Auftritt beim verdienten 2:2 gegen den FC Bayern. Der Kapitän überzeugte im ausverkauften Volksparkstadion wieder mal mit einer herausragenden kämpferischen Leistung und marschierte unermüdlich voran. Immer wieder riss der Argentinier auch seine Mitspieler mit.
Dabei überzeugte Capaldo nicht nur mit seiner Aggressivität gegen den Ball. Gleich vier Abschlüsse feuerte er auf das Münchener Tor ab, tauchte mehrfach gefährlich im Strafraum des Rekordmeisters auf. Dazu glänzte er mit beeindruckender Präzision. 92 Prozent seiner Zuspiele kamen beim Mitspieler an.
Nach Abpfiff äußerte sich sich der 27-Jährige stolz über den Auftritt seines Teams. „Es war ein Spiel, um allen Leuten zu demonstrieren, dass wir eine Mannschaft sind, die gegen alles kämpfen kann“, erklärte Capaldo. Besonders wichtig sei ihm gewesen zu zeigen, dass der HSV auch gegen die ganz Großen bestehen kann: „Am Ende haben wir bewiesen, dass wir ein tolles Team sind und auch die Bayern hätten schlagen können.“
Fast schon schwärmerisch ins Schwärmen geriet der Sommer-Neuzugang angesichts des intensiven Charakters der Begegnung. „Ich liebe solche Partien sehr. Der Schlüssel zu unserem Erfolg war unser unermüdliches Rennen“, sagte Capaldo. „Wenn man Mann gegen Mann spielt und wir viel laufen, muss der Gegner uns verfolgen.“ Eine solche Spielweise kenne er aus seiner Heimat bestens: „In Argentinien haben wir jede Woche solche umkämpften Spiele.“
Getragen wurde der Auftritt auch von der besonderen Atmosphäre im Volksparkstadion. „Wir waren angstfrei, denn wir haben zu Hause gespielt“, so Capaldo. „Es ist etwas sehr Spezielles, hier vor unseren eigenen Fans zu spielen.“
Der einzige Wermutstropfen eines besonderen HSV-Abends: In der zehnten Minute der Nachspielzeit holte sich Capaldo seine fünfte gelbe Karte dieser Saison ab. Das richtungsweisende Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim (07.02, 15.30 Uhr) wird er also verpassen.
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