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·27. März 2026
Nach Nagelsmann-Ansage: Jamal Musiala kämpft um seinen WM-Platz

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·27. März 2026

Jamal Musiala steht vor einem Wettlauf gegen die Zeit. Während die deutsche Nationalmannschaft ins WM-Jahr startet, wächst beim Bundestrainer die Sorge, dass der Bayern-Star nicht rechtzeitig in Topform kommt.
Die Hoffnung auf das Offensiv-Duo mit Florian Wirtz bleibt zwar bestehen, doch erstmals schlägt Julian Nagelsmann öffentlich vorsichtigere Töne an. „Er hat nicht mehr so viel Zeit“, erklärte der Bundestrainer vor dem Testspiel gegen die Schweiz bei RTL. Gleichzeitig betonte er: „Ich traue es ihm zu, dass er auf 100 Prozent kommt. Aber er hat jetzt acht Wochen, bis er dann schon bei 100 Prozent sein muss.“
Die Botschaft ist klar: Selbst ein Spieler wie Musiala ist im aktuellen DFB-Kader nicht automatisch gesetzt. Nagelsmann machte deutlich, dass Leistung und Fitness entscheidend sind: „Dafür haben wir sehr viele gute Offensivspieler, und Jamal muss wie alle anderen auch in den Spielen schon bei 100 Prozent sein.“
Gerade in der Offensive ist die Konkurrenz groß – und genau das erhöht den Druck auf den Bayern-Star. Eigentlich war Musiala als Fixpunkt in der Startelf eingeplant. Doch dafür muss er schnellstmöglich wieder sein Topniveau erreichen.
Die Ausgangslage ist kompliziert. Nach seiner schweren Verletzung bei der Klub-WM mit Wadenbeinbruch und Bänderrissen kämpft sich Musiala seit Monaten zurück. Zwar feierte er im Januar sein Comeback, doch der Rhythmus fehlt weiterhin.
Aktuell setzt ihn eine Schmerzreaktion im operierten linken Sprunggelenk außer Gefecht. Laut den Bayern handelt es sich dabei um eine typische Nachwirkung der Verletzung, nicht um eine neue strukturelle Problematik. Dennoch zeigt die Situation, wie sensibel der Heilungsprozess verläuft.

Foto: IMAGO
Um rechtzeitig fit zu werden, fährt Musiala ein enormes Programm. Laut der BILD arbeitet der 23-Jährige teilweise bis zu acht Stunden täglich an seinem Comeback. Schritt für Schritt tastet er sich zurück an die Belastung.
Zuletzt konnte er sein Training deutlich steigern. Nach ersten Laufeinheiten folgten Koordinationsübungen und schließlich auch wieder Einheiten mit Ball. Am Freitag absolvierte er rund 35 Minuten auf dem Platz, inklusive Dribblings und ersten Abschlüssen – stets unter genauer Beobachtung von Reha-Coach Simon Martinello, der die Werte per iPad überwachte.
Ein weiteres positives Signal: Auch Co-Trainer Floribert N’Galula war bei den Übungen dabei – ein Hinweis darauf, dass die Rückkehr ins Mannschaftstraining näher rückt.
Intern ist das nächste große Ziel klar definiert. Musiala soll möglichst rechtzeitig für die Champions-League-Spiele gegen Real Madrid am 7. und 15. April zur Verfügung stehen. Allerdings geht man beim FC Bayern aktuell nicht davon aus, dass er dann bereits wieder bei 100 Prozent ist.
Die verbleibenden Bundesliga-Spiele könnten ihm zusätzliche Spielpraxis verschaffen – ein entscheidender Faktor im Hinblick auf die WM.
Der Countdown zur WM läuft – und für den Bayern-Star wird jede Trainingseinheit, jedes Spiel und jeder Fortschritt entscheidend sein.









































