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·14. April 2026
Nach Pleite in Köln: KI-Prognose lässt Alarmglocken bei Werder schrillen

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·14. April 2026

Werder Bremen hat das Big-Point-Spiel in Köln relativ chancenlos mit 1:3 verloren. Auch wenn die Grünweißen mit dem Schiedsrichter haderten, musste Daniel Thioune nach Abpfiff eingestehen, dass sein Team schlichtweg zu wenig gezeigt hat.
"Wir waren sehr weit weg von dem, was wir uns vorgenommen haben", verkündete der SVW-Coach. "Auch in Unterzahl darf man in einem so wichtigen Spiel mehr von der Mannschaft erwarten. Die Schärfe hat uns vor allem im Angriff gefehlt. Man darf in Unterzahl verlieren, aber nicht so. Wir haben den Gegner zu wenig bedroht. Das begleitet uns die ganze Saison."
Klar ist, dass Werder durch den verpassten Befreiungsschlag noch immer ganz tief im Abstiegssumpf steckt. Ein Sieg im bevorstehenden Nordderby gegen den HSV ist Pflicht, zumal im restlichen Saisonverlauf noch Stuttgart, Hoffenheim und Dortmund warten. Teams, gegen die man nicht zwingend etwas Zählbares geschweige denn einen Dreier einplanen kann.
Der Supercomputer von Opta, der die Saison mehrere tausend Mal simuliert hat, sieht Werder Bremen zwar nicht mehr in Gefahr eines direkten Abstiegs - dafür ist die Konkurrenz einfach zu schlecht. Doch die Gefahr, dass die Nordlichter in die Relegation müssen, ist durchaus gegeben: Die Wahrscheinlichkeit hierfür liegt den Berechnungen zufolge bei ca. 18%!
Bitter aus Werder-Sicht: Der FC St. Pauli, mutmaßlich der größte Konkurrent um die Relegation, hat mit Köln, Heidenheim und Wolfsburg ein ziemlich einfaches Restprogramm (dazu Mainz und Leipzig). Insofern kann man sich am Osterdeich nicht darauf verlassen, dass die Konkurrenz weiter munter patzt.









































