Nach RB-Pleite: HSV-Coach Polzin nimmt sich selbst in die Pflicht! | OneFootball

Nach RB-Pleite: HSV-Coach Polzin nimmt sich selbst in die Pflicht! | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Nur die Raute

Nur die Raute

·2. März 2026

Nach RB-Pleite: HSV-Coach Polzin nimmt sich selbst in die Pflicht!

Artikelbild:Nach RB-Pleite: HSV-Coach Polzin nimmt sich selbst in die Pflicht!

Nach vier Monaten ohne Heimniederlage musste sich der HSV im Volksparkstadion erstmals wieder geschlagen geben. Das 1:2 gegen RB Leipzig offenbarte dabei ungewohnte Schwächen.

Die 90 Minuten brachten Trainer Merlin Polzin sogar dazu, äußerst selbstkritische Töne anzuschlagen. Was nach starker Anfangsphase und einem überragend herausgespielten Tor von Fabio Vieira zunächst nach einem weiteren erfolgreichen Heimabend aussah, entwickelte sich zunehmend zu einer Partie, in der der HSV seine sonstige Stärke vermissen ließ.


OneFootball Videos


„Wenn wir nicht an unserem Limit sind, wird es nicht funktionieren“, stellte Polzin nach Abpfiff nüchtern fest. Besonders schmerzte den Trainer, dass die gewohnte Heimatmosphäre diesmal kein Faktor war: „Wir haben es diesmal in keiner Weise geschafft, den Volkspark für uns zu nutzen.“

Auch seitens der Mannschaft gab es ähnliche Stimmen. Mittelfeldspieler Nicolai Remberg sprach von einer „komischen Energie“ und analysierte schonungslos ehrlich: „Wir sind nicht so griffig gewesen, waren nicht so drin und immer irgendwie einen Schritt zu spät.“ Ungewohnte Ballverluste hätten dem Team „ein bisschen den Stecker gezogen“.

Artikelbild:Nach RB-Pleite: HSV-Coach Polzin nimmt sich selbst in die Pflicht!

Foto: Getty Images

HSV lässt „Spannung gegen den Ball“ vermissen

Nach der Führung zog sich der HSV zunehmend zurück und agierte so passiv wie schon lange nicht mehr. Linksverteidiger Miro Muheim machte den Wendepunkt noch vor der Pause aus: „Am Ende der ersten Halbzeit haben wir uns zu sehr eingeigelt, sind nicht mehr rausgekommen und haben zu tief gestanden.“ Leipzig übernahm mehr und mehr die Kontrolle. Auch, weil der HSV laut Polzin „die Spannung gegen den Ball“ verlor und immer passiver wurde.

Bemerkenswert war jedoch, wie klar der Coach die Verantwortung bei sich selbst suchte. „Ich bin auch nicht zufrieden mit meiner Leistung und mit der Leistung von uns als Trainerteam“, erklärte Polzin. Sein Ansatz: „Es ist immer wichtig, dass man bei sich selbst anfängt.“

Trotz des Rückschlags bleibt die Ausgangslage im Abstiegskampf verhältnismäßig stabil. Doch bei nur noch vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz sind die Hanseaten gut dazu beraten, in den kommenden Begegnungen gegen Bayer Leverkusen (4. März) und den VfL Wolfsburg (7. März) nachzulegen.

Impressum des Publishers ansehen