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·31. August 2026
Nach Roter Karte: Strafmaß für BVB-Stürmer Samuele Inácio steht fest

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Sein Einsatz war von nicht allzu langer Dauer. In der 74. Minute kam Samuel Inácio (18) beim 2:0-Erfolg von Borussia Dortmund gegen den Hamburger SV auf den Platz. Drei Minuten später musste er ihn nach einem Foul an Albert Grönbaek (25) schon wieder verlassen. Schiedsrichter Felix Zwayer (45) hatte dem Stürmer glatt Rot gezeigt.
Einen Rekord hat Inácio allerdings nicht aufgestellt. Den stellte in der Saison 2010/11 der Frankfurter Marcel Titsch-Rivero (heute 36) auf, als er von seiner Einwechslung bis zum Feldverweis nur 43 Sekunden benötigte. Im Spiel gegen den BVB (1:3) hatte er Marcel Schmelzer (heute 38) im eigenen Strafraum zu Fall gebracht: Notbremse, Foulelfmeter, Rot.
Für Trubel sorgte Inácio anschließend noch, als er eine Trinkflasche gegen ein BVB-Logo schleuderte. Insbesondere in den sozialen Netzwerken sah sich der italienische Angreifer dafür teils heftiger Kritik ausgesetzt. „Der Junge ist 18 Jahre alt und es ist nichts Großartiges passiert. Da müssen wir jetzt nichts aufblasen, was nicht aufzublasen ist“, nahm in Niko Kovac (54) in Schutz. „Er ist Südländer, da geht manchmal auch etwas mit einem durch. Das ist normal. Das ist ein junger Mann.“
Nun muss Inácio aber erst einmal zuschauen. Am Montag (31. August) verkündete das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) das Strafmaß für den 18-Jährigen. Wegen rohen Spiels belegte der DFB ihn mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen. Darüber hinaus ist der BVB-Profi bis zum Ablauf der Sperre auch für alle anderen Meisterschaftsspiele seines Vereins gesperrt. Damit ist auch ein Einsatz in der U23 oder der U19 der Schwarz-Gelben ausgeschlossen.

Foto: IMAGO
Kovac hält den Platzverweis für gerechtfertigt. „Man kann die Entscheidung vertreten und die Rote Karte geben“, meint der Chef-Coach, sagt allerdings auch: „Das Leben geht aber weiter, er macht das nicht mit Absicht und muss daraus lernen.“







































