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·2. Juli 2026

Nach Rücktritt von Neuer: Effenberg fordert Torwart-Hammer

Artikelbild:Nach Rücktritt von Neuer: Effenberg fordert Torwart-Hammer

Nach dem erneuten Rücktritt von Manuel Neuer ist die Torwartfrage in der deutschen Nationalmannschaft wieder offen. Für Stefan Effenberg gibt es jedoch keine Diskussion: Der Ex-Nationalspieler fordert einen radikalen Neuanfang – und sieht ein Talent als künftige Nummer eins im DFB-Tor.

Nach dem erneuten Rücktritt von Manuel Neuer aus der deutschen Nationalmannschaft ist die Torwartfrage beim DFB wieder völlig offen. Für Stefan Effenberg steht allerdings fest, wer künftig zwischen den Pfosten stehen sollte: Jonas Urbig vom FC Bayern.


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Effenberg fordert Urbig als neue DFB-Nummer eins

Der frühere Nationalspieler spricht sich deutlich für einen Generationenwechsel aus. In seiner Kolumne für „t-online“ fordert er: „Beim nächsten Länderspiel muss Jonas Urbig vom FC Bayern als neue deutsche Nummer eins im Tor stehen.“ Für Effenberg ist klar, dass nach dem enttäuschenden WM-Aus gegen Paraguay ein Neuanfang notwendig ist.

Ebenso deutlich positioniert sich der 57-Jährige gegen eine Rückkehr erfahrener Alternativen. „Das Kapitel Manuel Neuer beim DFB sollte jetzt endgültig geschlossen sein“, betont Effenberg. Auch Oliver Baumann sieht er nicht als langfristige Lösung und erklärt: „Das macht für mich langfristig keinen Sinn.“

Neuer hatte nach dem Aus im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft seinen zweiten Rücktritt aus der Nationalmannschaft offiziell bestätigt. Bereits nach der Heim-EM 2024 hatte der Weltmeister von 2014 seine DFB-Karriere beendet, für die WM jedoch noch einmal sein Comeback gegeben. Der erhoffte Effekt blieb allerdings aus.

Jonas Urbig war bei der WM zwar nicht Teil des offiziellen Kaders, reiste aber als Trainingstorwart mit der Mannschaft in die USA. Zuvor hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann den 22-Jährigen bereits für die Länderspiele gegen die USA und Finnland nominiert, zu einem Einsatz kam es jedoch noch nicht.

Jonas Urbig statt Oliver Baumann ins DFB-Tor?

Auch beim FC Bayern gilt Urbig als Torhüter mit großer Zukunft. In der vergangenen Saison wechselte er sich mit Neuer im Tor ab und sammelte insgesamt 20 Pflichtspieleinsätze. Obwohl Neuer seinen Vertrag verlängert hat und Urbig zunächst weiter als Backup eingeplant ist, sehen viele Beobachter in ihm bereits den designierten Nachfolger – sowohl in München als auch möglicherweise schon bald in der deutschen Nationalmannschaft.

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