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·21. August 2026
Nach scharfer Kritik: DFB-Vize schießt gegen Hoeneß

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Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images
Uli Hoeneß hatte zuletzt den DFB scharf kritisiert. Jetzt hat sich Vizepräsident Hermann Winkler gemeldet und scharf zurückgeschossen.
FC Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß ist bekannt dafür kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Zuletzt hatte der 74-Jährige seinen Unmut über die Strukturen des Deutschen Fußball-Bundes bekundet.
„Ich bin sowieso der Meinung, dass der DFB die Nationalmannschaften, die Frauen, die Männer, die U23 und die U19 ausgliedern müsste. In eine GmbH, die eine eigene Geschäftsführung hat mit einem Gewinnabführungsvertrag für den DFB. Es kann doch nicht sein, dass Landesfürsten darüber entscheiden sollen, wer Bundestrainer wird. Die haben ja keine Ahnung davon“, wetterte Hoeneß in einem Interview mit ‚RTL/NTV‘.
DFB-Vizepräsident Hermann Winkler sieht das ganz anders. Der 63-Jährige machte gegenüber ‚RTL/NTV‘ klar: „Man muss nicht jedes Wort von Uli Hoeneß ernst nehmen, aber falsche Dinge schon richtigstellen: Die Landesverbände entscheiden gar nicht über den Bundestrainer. Dies erfolgt im Aufsichtsrat der DFB GmbH. Und dort ist es gut, dass Profis und Amateure vertreten sind.“
Auch der Präsident des Niedersächsischen Fußballverbandes gab ein deutliches Statement ab. „Die jüngsten Äußerungen von Uli Hoeneß zur Verpflichtung von Jürgen Klopp zeigen deutlich, dass Herr Hoeneß weder die Struktur noch die Entscheidungsprozesse des DFB kennt“, sagte Ralph-Uwe Schaffert gegenüber ‚RTL/NTV‘.
Mal schauen, ob sich Hoeneß nochmal zu der Sache äußert. Sowohl ein Anruf beim Doppelpass als auch eine Gegen-Offerte auf anderem Wege kann hier nie ausgeschlossen werden.







































