Nach Schlotterbeck-Wirbel beim BVB: FIFA plant Transfer-Revolution | OneFootball

Nach Schlotterbeck-Wirbel beim BVB: FIFA plant Transfer-Revolution | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: BVBWLD.de

BVBWLD.de

·11. Juni 2026

Nach Schlotterbeck-Wirbel beim BVB: FIFA plant Transfer-Revolution

Artikelbild:Nach Schlotterbeck-Wirbel beim BVB: FIFA plant Transfer-Revolution

Borussia Dortmund hat in den vergangenen Wochen mit der Debatte um eine mögliche Ausstiegsklausel von Nico Schlotterbeck für Gesprächsstoff gesorgt. Nun plant die FIFA offenbar eine weitreichende Reform, die den Transfermarkt weltweit verändern könnte.

Die Diskussionen um die Ausstiegsklausel von Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund könnten schon bald nur noch ein Vorgeschmack auf eine deutlich größere Entwicklung im internationalen Fußball sein. Die FIFA arbeitet offenbar an einer weitreichenden Reform des Transfersystems, die den Markt grundlegend verändern könnte.


OneFootball Videos


Wie die spanische Zeitung as berichtet, sollen künftig Ausstiegsklauseln in allen neu abgeschlossenen Profiverträgen verpflichtend verankert werden. Die neue Regelung könnte bereits zum 1. Januar 2027 in Kraft treten und würde damit auch die Bundesliga unmittelbar betreffen.

Vorbild für die geplante Reform ist das Modell der spanischen La Liga. Dort gehören Ausstiegsklauseln seit Jahren zum festen Bestandteil jedes Profivertrags. Künftig soll dieses Prinzip offenbar weltweit Anwendung finden. Dem Bericht zufolge haben die FIFA-Verantwortlichen die Pläne bei einer Sitzung in Mexiko-Stadt vorangetrieben. Auch die UEFA soll die Reform grundsätzlich unterstützen.

BVB-Klausel von Schlotterbeck sorgt für Diskussionen

Für die Spieler würde die Neuerung zusätzliche Rechte mit sich bringen. So ist vorgesehen, dass Profis künftig automatisch an ihren eigenen Transfers beteiligt werden. Demnach sollen ihnen fünf Prozent der gezahlten Ablösesumme zustehen. Auf diesen Anteil könnten die Spieler zwar freiwillig verzichten, grundsätzlich würde das Recht jedoch bei jedem Wechsel bestehen.

Artikelbild:Nach Schlotterbeck-Wirbel beim BVB: FIFA plant Transfer-Revolution

Foto: IMAGO

Darüber hinaus plant die FIFA offenbar Anpassungen bei Verträgen von Minderjährigen. Bislang dürfen Nachwuchsspieler in vielen Fällen nur Verträge mit einer Laufzeit von maximal drei Jahren unterschreiben. Künftig könnten unter bestimmten Voraussetzungen auch längere Vereinbarungen mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren möglich sein.

Brisant ist die Debatte auch vor dem Hintergrund der jüngsten Spekulationen um BVB-Star Schlotterbeck. Nach seiner Vertragsverlängerung bei Borussia Dortmund wurde über eine mögliche Ausstiegsklausel diskutiert. Der BILD zufolge soll diese zwischen 50 und 60 Millionen Euro liegen und lediglich für ausgewählte europäische Spitzenklubs wie Real Madrid und den FC Liverpool gelten. Noch handelt es sich bei den FIFA-Plänen um einen Medienbericht. Sollten die Reformen jedoch tatsächlich umgesetzt werden, dürfte sich der internationale Transfermarkt in den kommenden Jahren grundlegend verändern.

Impressum des Publishers ansehen