Fussballdaten.de
·26. Mai 2026
Nach sieben Jahren beim VfB verabschiedet sich dieser Publikumsliebling

In partnership with
Yahoo sportsFussballdaten.de
·26. Mai 2026

Pascal Stenzel verlässt den VfB Stuttgart nach sieben gemeinsamen Jahren. Der 30-jährige Rechtsverteidiger und Publikumsliebling wechselt ablösefrei, wie der Verein auf vfb.de offiziell bestätigte. Sein Vertrag läuft am 30. Juni aus und wird nicht verlängert.
Das letzte Kapitel seiner Stuttgarter Zeit schloss sich im Berliner Olympiastadion. Im DFB-Pokalfinale gegen Bayern München stand Stenzel jedoch nicht im Kader. Nach dem 0:3 verabschiedete ihn Trainer Sebastian Hoeneß direkt in der Kabine vor der versammelten Mannschaft. Zur Zukunft gab sich der gebürtige Freiburger bewusst offen. Gespräche mit Interessenten habe es noch nicht gegeben, da zunächst die Klärung mit dem VfB im Vordergrund gestanden habe. „Ich weiß, was ich kann. Ich werde mit Sicherheit etwas finden, das zu mir passt", sagte der 30-Jährige gegenüber der ZVW.
Sportvorstand Fabian Wohlgemuth würdigte den beim BVB ausgebildeten Defensivmann in einer offiziellen Stellungnahme ausdrücklich. „Pascal Stenzel kam zum VfB, als die Zeiten aus sportlicher Sicht alles andere als rosig waren. Aus der zweiten Liga ging es mit und dank Calle bis in die Champions League und zum DFB-Pokalsieg", so Wohlgemuth. In 139 Pflichtspielen für die Schwaben erzielte der Rechtsfuß zwei Tore und legte elf Treffer auf.
Stenzels Stellenwert beim VfB ging weit über seine sportlichen Leistungen hinaus. Die Fans feierten ihn unter dem Spitznamen Fußballgott. Die Mitspieler wählten ihn regelmäßig in den Mannschaftsrat. Hoeneß hatte ihn zuletzt als äußerst empathischen Menschen beschrieben, der immer das Wohl des VfB im Blick behalte, auch wenn sich die Wertschätzung nicht immer in Spielzeit niederschlage. In der abgelaufenen Saison kam Stenzel lediglich zu zwei Pflichtspieleinsätzen.
Für seine Nachfolge auf der rechten Abwehrseite werden laut Medienberichten Zeki Celik von der AS Rom und David Fürst vom 1. FC Köln gehandelt. Wohin es den 30-Jährigen nach seinem Abschied aus Bad Cannstatt zieht, ist derzeit noch völlig offen.







































