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·16. August 2026
Nach Testspiel-Katastrophe: Eintracht-Coach mit Klartext in alle Richtungen

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·16. August 2026

Kurz vor dem Pflichtspielstart in die Saison 2026/27 hat Eintracht Frankfurt einen herben Rückschlag erlitten: Im Testspiel gegen den FC Brentford aus der englischen Premier League ging die Mannschaft von SGE-Coach Adi Hütter gnadenlos unter und hinterließ zahlreiche Fragezeichen. Die 0:7-Testspielniederlage ist dabei sogar von historischer Bedeutung, denn es ist die erste Klatsche dieses Ausmaßes seit fast 43 Jahren.
Nach der Test-Blamage seiner Mannschaft schlug Cheftrainer Hütter deutliche Worte an. "Wir haben ganz klar die Grenzen aufgezeigt bekommen. Wir haben nun viele Hausaufgaben mitbekommen. Bei einem 0:7 braucht man nicht zu diskutieren: Das geht auch in einem Testspiel nicht.“ Scharfe Töne des Österreichers, der kurz vor dem Saisonstart nun wohl mehr Baustellen hat, als ihm zu diesem Zeitpunkt lieb wäre.
"Wir haben ganz klar die Grenzen aufgezeigt bekommen [...] Bei einem 0:7 braucht man nicht zu diskutieren: Das geht auch in einem Testspiel nicht [...] Da haben wir uns in allen Belangen nicht so angestellt, wie es auf dem Niveau sein muss."Adi Hütter
Der Auftritt seiner Truppe brachte Hütter fast zur Weißglut. Dementsprechend schonungslos fiel auch seine Analyse nach Spielende aus. "Das hatte mit der Taktik gar nichts zu tun. Wir waren einfach auch physisch klar unterlegen in Zweikämpfen, Schnelligkeit, Reaktionsschnelligkeit. Da haben wir uns in allen Belangen nicht so angestellt, wie es auf dem Niveau sein muss.“
Die große Hoffnung des österreichischen Trainers? Dass die Eintracht aus dieser Klatsche die richtigen Schlüsse zieht und die Antennen neu ausrichtet. "Vielleicht war das zum richtigen Zeitpunkt ein Schuss vor den Bug, bevor jeder glaubt, es ist alles schon sehr, sehr gut. Ich habe immer wieder intern betont, dass wir noch einiges zu tun haben. Und wir starten jetzt gerade einen Prozess. Es tut natürlich extrem weh, und die Enttäuschung ist natürlich sehr, sehr groß.“
"Vielleicht war das zum richtigen Zeitpunkt ein Schuss vor den Bug [...] Ich habe immer wieder intern betont, dass wir noch einiges zu tun haben [...] Ich glaube, wichtig ist, dass jeder heute gesehen hat, was uns noch fehlt. Und wir werden natürlich alles daransetzen, dass wir den Kader schlussendlich so auf die Beine stellen, dass wir konkurrenzfähig sind."Adi Hütter

In diesem Zusammenhang verdeutlichte Hütter außerdem, dass er noch auf Transfererfolge durch Neuzugänge hoffe. "Ich glaube, wichtig ist, dass jeder heute gesehen hat, was uns noch fehlt. Und wir werden natürlich alles daransetzen, dass wir den Kader schlussendlich so auf die Beine stellen, dass wir konkurrenzfähig sind.“ Eine klare Botschaft auch an Markus Krösche und die Eintracht-Bosse.
"Ich möchte die Mannschaft nicht verteufeln, aber wir müssen natürlich schleunigst den Kopf freikriegen nach dieser Niederlage [...] Es ist noch einiges zu tun. Ich glaube, das ist auch nach dem Spiel allen klar."Adi Hütter
Die Lage bei den Hessen stellt sich derzeit also eher angespannt an und dennoch muss der Blick nach vorne gehen. Das weiß auch Hütter. "Ich möchte die Mannschaft nicht verteufeln, aber wir müssen natürlich schleunigst den Kopf freikriegen nach dieser Niederlage. Das wird auch mein Job sein", nahm sich Hütter nicht aus der Verantwortung. Und weiter: "Bis jetzt hat die Mannschaft ganz gut gearbeitet, trotzdem muss man sagen: Es ist noch einiges zu tun. Ich glaube, das ist auch nach dem Spiel allen klar“, so der Eintracht-Coach deutlich.
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