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·23. August 2026
Nach Torwart-Drama: Juve hat Argentinien-Juwel auf dem Radar

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Bei River Plate spielt er sich in dieser Saison ins Rampenlicht und zieht damit das Interesse von Juventus Turin auf sich.
Für River Plate ist die aktuelle Saison wahrlich keine leichte. Nach dem verlorenen Apertura-Finale legte die Mannschaft zuletzt einen historisch schlechten Saisonstart hin. Einer der Lichtblicke dabei ist jedoch Torhüter Santiago Beltrán. Wie Transferexperte Gianluca Di Marzio berichtet, hat nun Juventus Turin ein Auge auf den 21-Jährigen geworfen.
Beltráns Weg in den Profifußball verlief dabei nicht wie üblich. Denn der Torhüter begann eigentlich als Stürmer, verhindert aber seit seinem zwölften Lebensjahr Tore anstatt sie selbst zu schießen. Dabei spielte er nie in der Akademie eines großen Teams, sondern war lediglich auf Amateurebene tätig. Mit 18 Jahren entdeckt ihn ein Scout von River Plate und bringt ihn zum Traditionsklub. Dort arbeitete er sich im Nachwuchs hoch, bevor glückliche Umstände ihn dieses Jahr zur Nummer eins der ersten Mannschaft machten.
Denn River verkaufte einerseits Torhüter Conan Ledesma, andererseits fehlte die langjährige Nummer eins Franco Armani mit einer Verletzung beinahe die komplette Saison. So wurde Beltrán ins kalte Wasser geworfen, lernte jedoch schnell das Schwimmen. In 33 Einsätzen hielt er 15-mal seinen Kasten sauber. Damit zog er auch die Aufmerksamkeit von Nationaltrainer Lionel Scaloni auf sich. Im Testspiel gegen Honduras gab er in den Schlussminuten sein Debüt für die argentinische Nationalmannschaft, für die er auch auf der vorläufigen WM-Liste stand. Auch neben dem Feld sammelt Beltrán Sympathiepunkte. Als Student der Wirtschaftswissenschaften zeigt er sich in Interviews nach Spielen wortgewandt.
Zwar hat Juventus Turin seine Torwart-Saga gerade erst beendet, doch ein Wechsel zu einem großen europäischen Klub könnte für Beltrán früher oder später folgen. Dabei könnte ein Abnehmer von der relativ kurzen Vertragslaufzeit profitieren. Beltráns aktuelles Arbeitspapier läuft noch bis Ende 2027. Dieses beinhaltet auch eine Ausstiegsklausel von 25 Millionen Euro, die nächsten Sommer aber bereits wertlos werden könnte, denn ab dann dürfte Beltrán frei mit einem neuen Klub verhandeln. River Plate hingegen will dieses Szenario verhindern. Eine Vertragsverlängerung gilt als wahrscheinlich.







































