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·10. Januar 2026

Nach Traum-Debüt: Eintracht-Star überraschend ehrlich

Artikelbild:Nach Traum-Debüt: Eintracht-Star überraschend ehrlich

Es war eigentlich schon fast zu kitschig als Younes Ebnoutalib zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich gegen Borussia Dortmund traf. In seinem ersten Spiel für Eintracht Frankfurt nach seinem Wechsel von der SV Elversberg. Als gebürtiger Frankfurter.

Zwar reichte es am Ende trotz Führungstreffer in der Nachspielzeit nicht zum Sieg gegen die Schwarz-Gelben, dennoch überwog bei den Hessen die Freude – vor allem bei Ebnoutalib, der nach dem Spiel erfrischend ehrliche Worte wählte.


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"Dass ich direkt beim Debüt ein Tor schieße, ist ein krasses Gefühl."- Younes Ebnoutalib (Sky)

"Als ich alleine aufs Tor zugelaufen bin, war ich ein bisschen überfordert. Komplett neu, vor so einer Kulisse. Dann habe ich den Ball zu spät mitgenommen und dachte mir: 'Neiiin!' Aber dann habe ich versucht, den einfach noch irgendwie zu schießen. Zum Glück ist er reingegangen", sagte der 22-Jährige lachend bei Sat 1 und gab offen zu: "Ich habe ihn auch glücklich getroffen. Um ehrlich zu sein, habe ich einfach nur versucht, gegen den Ball zu schießen."

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Ansgar Knauff und Ebnoutalib feiern den Treffer des Stürmers / DeFodi Images/GettyImages

Am Ende sei er einfach nur froh über sein Tor gewesen, erzählte er weiter. "Dass ich direkt beim Debüt ein Tor schieße, ist ein krasses Gefühl", gestand er dann bei Sky und zeigte sich demütig: "Ich bin sprachlos. Ich freue mich und bin dankbar, dass der Trainer mir die Chance gegeben hat, direkt von Anfang zu spielen."

Toppmöller sieht richtige Entwicklung

Auch Dino Toppmöller war mit der Partie im Großen und Ganzen zufrieden. "Wir haben heute grundsätzlich eine sehr gute körperliche Präsenz gezeigt. Was Intensität und Zweikämpfe betrifft, da haben wir das Stadion mitgenommen. Es war einfach eine andere mentale und körperliche Frische da", freute sich der 45-Jährige.

Der späte Ausgleich sei laut Toppmöller zwar schmerzhaft, vor allem wenn man nach dem eigenen 3:2 in der Nachspielzeit "hinten raus noch so ein krummes Ding bekommt". Allerdings hob der Eintracht-Coach auch die Qualität des Gegners hervor: "Man darf nicht vergessen: Wir haben gegen Dortmund gespielt. Eine Mannschaft, die nur einmal in den letzten 24 Bundesliga-Spielen verloren hat." Besonders wichtig war ihm aber, "dass wir mit Mut auftreten".

Das hat die Eintracht geschafft – und damit vielleicht den Startschuss für eine Aufholjagd gegeben? Nach der verkorksten Hinrunde war nach dem spektakulären 3:3 am Freitag zumindest wieder so etwas wie Euphorie in die Main-Metropole zu spüren.

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