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·20. September 2026
Nach WM 2026: Diese 11 Stars fehlen jetzt in Klopps DFB-Kader

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Klopps erster DFB-Kader sorgt für einige Überraschungen. Mehrere Spieler aus dem WM-Kader 2026 fehlen oder sind verletzt, darunter Baumann, Goretzka, Undav, weitere Stuttgarter, Beier, Sané und Ouédraogo. Für Groß, Neuer und Rüdiger ist die Situation inzwischen endgültig geklärt, denn sie haben ihren Rücktritt erklärt. DFB-Kader: Wie haben Klopps 44 Nationalspieler am Wochenende gespielt?

Jürgen Klopp verfolgt im DFB-Trikot als TV-Experte das WM-2026-Gruppenspiel zwischen Deutschland und Curaçao im Houston Stadium am 14. Juni 2026. Wenige Wochen später wird der frühere Erfolgstrainer zum neuen Bundestrainer berufen. (Alexander Hassenstein / Getty Images via AFP)
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Bei Pascal Groß ist die Situation dagegen bereits geklärt. Der 35-Jährige erklärte nach Brightons 3:0 gegen den FC Arsenal, dass er seine Karriere in der deutschen Nationalmannschaft beendet hat. „Ich bin schon zurückgetreten. Für mich war’s das nach der WM“, sagte Groß nach dem Spiel bei Sky Sport.

BRIGHTON, ENGLAND – 19. September 2026: Pascal Groß von Brighton & Hove Albion gestikuliert im Premier-League-Spiel gegen den FC Arsenal im American Express Stadium. (Foto: Mike Hewitt/Getty Images)
Damit kommt Groß für Jürgen Klopp künftig nicht mehr infrage. Der Mittelfeldspieler war bei der Weltmeisterschaft 2026 noch Teil des deutschen Kaders und absolvierte insgesamt 19 Länderspiele. Sein letztes Kapitel im DFB-Trikot endete damit nach dem WM-Turnier. Für Brighton bleibt Groß dagegen aktiv: Gegen Arsenal erzielte er am Samstag ein Tor und bereitete einen weiteren Treffer vor.
Bei Maximilian Beier ist die Tür zur Nationalmannschaft dagegen weiterhin offen. Der 23-Jährige gehörte bei der WM 2026 noch zum deutschen Aufgebot, fehlte aber in Jürgen Klopps erstem Kader für die Nations League. Eine individuelle Begründung für seine Nicht-Nominierung nannte der neue Bundestrainer nicht.

STUTTGART, DEUTSCHLAND – 19. September 2026: Maximilian Beier von Borussia Dortmund wird im Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart von Jeff Chabot bedrängt. (Foto: Sona Maleterova/Getty Images)
Beier lieferte allerdings unmittelbar eine sportliche Antwort. Beim 1:0 von Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart erzielte er am Samstag den entscheidenden Treffer. Für den Angreifer war es das erste Saisontor und zugleich der dritte Scorerpunkt nach vier Spieltagen. BVB-Trainer Niko Kovac zeigte sich überzeugt, dass Beier bald wieder für die Nationalmannschaft berücksichtigt werden könnte.
Oliver Baumann fehlt ebenfalls in Jürgen Klopps erstem Aufgebot, seine Nationalmannschaftskarriere ist damit aber nicht automatisch beendet. Der Torhüter hat keinen Rücktritt aus dem DFB-Team erklärt. Nach der WM 2026 sprach Baumann vielmehr offen über seine Enttäuschung über die damalige Entscheidung von Julian Nagelsmann, ihn kurz vor dem Turnier wieder durch Manuel Neuer zu ersetzen.

Torhüter Oliver Baumann wärmt sich vor dem Freundschaftsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Finnland am 31. Mai 2026 in der MEWA Arena in Mainz auf. (Alexander Hassenstein / Getty Images Europe via Getty Images)
Unter Klopp gehört der 36-Jährige nun allerdings nicht zum Torwart-Aufgebot. Der neue Bundestrainer setzt zunächst auf Marc-André ter Stegen sowie die jüngeren Alexander Nübel, Finn Dahmen, Noah Atubolu und Jonas Urbig. Baumann muss die Entscheidung akzeptieren, auch wenn sie für ihn eine weitere Enttäuschung bedeutet. Seine DFB-Karriere ist damit zumindest nach aktuellem Stand nicht beendet.
Bei Manuel Neuer ist die Situation dagegen eindeutig. Der langjährige DFB-Kapitän kehrte für die WM 2026 noch einmal in die Nationalmannschaft zurück, nachdem er ursprünglich bereits nach der Europameisterschaft 2024 zurückgetreten war. Nach dem Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay bestätigte Neuer jedoch, dass sein Auftritt bei der WM zugleich sein letztes Spiel für Deutschland gewesen ist.

Manuel Neuer verlässt nach dem verlorenen Elfmeterschießen im WM-2026-Sechzehntelfinale gegen Paraguay enttäuscht den Rasen des Boston Stadiums in Foxborough, Massachusetts. (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)
Damit steht der 40-Jährige für einen weiteren Neuaufbau unter Jürgen Klopp nicht mehr zur Verfügung. Neuer beendet seine DFB-Karriere mit 126 Länderspielen und gehört damit endgültig zur Vergangenheit der Nationalmannschaft.
Antonio Rüdiger steht Jürgen Klopp ebenfalls nicht mehr zur Verfügung. Der Innenverteidiger hat seine Karriere in der deutschen Nationalmannschaft nach der Weltmeisterschaft 2026 beendet. Damit fehlt dem neuen Bundestrainer nicht lediglich ein Spieler aus seinem ersten Aufgebot, sondern ein weiterer langjähriger Leistungsträger des DFB-Teams.

FOXBOROUGH, USA – 29. Juni 2026: Antonio Rüdiger von Deutschland blickt während des WM-Spiels 2026 gegen Paraguay in der Runde der letzten 32 im Boston Stadium auf das Geschehen. (Foto: Michael Reaves/Getty Images)
Rüdiger absolvierte insgesamt 82 Länderspiele für Deutschland und war auch bei der WM 2026 noch Teil des Kaders. Nach dem Turnier zog der 33-Jährige jedoch einen Schlussstrich unter seine Nationalmannschaftskarriere. Klopp muss die Innenverteidigung damit ohne den langjährigen Abwehrchef neu aufbauen.
Deniz Undav fehlt ebenfalls in Jürgen Klopps erstem DFB-Kader. Der Stürmer zeigte sich nach der Nicht-Nominierung enttäuscht, will seine Chance auf eine Rückkehr aber nicht aufgeben. „Ich muss mich neu beweisen und alles neu geben“, sagte Undav nach dem 0:1 des VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund bei Sky.

VfB-Stuttgart-Stürmer Deniz Undav bejubelt am 23. April 2026 in der MHPArena in Stuttgart sein Tor zum 1:0 gegen den SC Freiburg im DFB-Pokal-Halbfinale mit der typischen Schweige-Geste. (Christian Kaspar-Bartke / Getty Images)
Klopp hatte die Entscheidung damit begründet, dass Undav noch nicht richtig in die Saison gefunden habe. Der 29-Jährige akzeptiert die Entscheidung, hofft aber bereits auf eine Rückkehr im November. „Ich werde es wieder machen und hoffentlich im November dabei sein“, erklärte Undav. Seine DFB-Karriere ist damit keineswegs beendet.
Leroy Sané fehlt im ersten DFB-Kader von Jürgen Klopp. Der Bundestrainer begründete den Verzicht mit dem bislang durchwachsenen Saisonstart des Flügelspielers bei Galatasaray. Sané habe dort „noch nicht wirklich Fuß gefasst“ und zwischen Startelf und Bank gewechselt.

ISTANBUL, TÜRKEI – 30. AUGUST: Leroy Sané von Galatasaray in Aktion während des Fußballspiels der 4. Runde der türkischen Super Lig zwischen Galatasaray und Caykur Rizespor im RAMS Park in Istanbul, Türkei, am 30. August 2025. Omer Taha Cetin / Anadolu (Foto: Omer Taha Cetin / Anadolu via AFP)
Eine grundsätzliche Absage an Sané ist damit nicht verbunden. Klopp kündigte an, noch mit dem 30-Jährigen sprechen zu wollen. Die Tür zur Nationalmannschaft bleibt für Sané damit offen, nachdem er noch bei der WM 2026 zum deutschen Kader gehört hatte. Sane, Undav und Co. nicht nominiert: Klopps klare Erklärung
Angelo Stiller fehlt im ersten DFB-Aufgebot von Jürgen Klopp angeschlagen. Der Mittelfeldspieler hatte sich kurz vor der Nominierung bei einem Zusammenprall im Spiel gegen Hoffenheim eine Knieprellung zugezogen. Eine strukturelle Verletzung lag zwar nicht vor, für die Länderspiele kam die Blessur dennoch zum ungünstigen Zeitpunkt.

Angelo Stiller von VfB Stuttgart am Ball beim Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Augsburg und dem VfB Stuttgart in der WWK-Arena am 22. März 2026 in Augsburg. Alexander Hassenstein / Getty Images
Seine DFB-Perspektive ist damit nicht beendet. Klopp machte bei seiner ersten Kaderauswahl deutlich, dass die Tür für nicht berücksichtigte Spieler offen bleibt. Auch für Stiller gilt laut SWR: Er kann jederzeit wieder für die Nationalmannschaft zum Thema werden.
Jamie Leweling fehlt im ersten DFB-Kader von Jürgen Klopp. Der Bundestrainer begründete den Verzicht mit den Folgen von Lewelings Verletzung bei der WM 2026. Der VfB-Flügelspieler sei beim Turnier „nicht richtig rund gelaufen“ und brauche nun Zeit.

Jamie Leweling läuft beim öffentlichen Abschlusstraining der deutschen Nationalmannschaft am DFB-Campus in Frankfurt am Main am 1. Juni 2026. Der Außenstürmer gehört zum WM-Kader des DFB-Teams, das sich an diesem Tag mit einem Fantraining verabschiedete, bevor die Reise zur FIFA WM 2026 in die USA startete. Alexander Hassenstein / Getty Images
Eine endgültige Entscheidung gegen Leweling ist damit nicht verbunden. Klopp betonte, dass für die derzeit nicht nominierten Spieler die Tür zur Nationalmannschaft offenbleibt. Auch VfB-Trainer Sebastian Hoeneß zählt Leweling grundsätzlich weiter zum Kreis der Nationalspieler.
Leon Goretzka fehlt im ersten DFB-Kader von Jürgen Klopp verletzungsbedingt. Der 31-Jährige war nach seinem Wechsel zu Aston Villa noch ohne Einsatz und hatte Anfang September erklärt, dass sein Körper auf die Belastung nach einer längeren Auszeit reagiert habe. Klopp bestätigte bei der Nominierung: „Leon ist verletzt.“

PHILADELPHIA, USA – 17. Oktober 2023: Leon Goretzka, Julian Brandt und Kai Havertz von der deutschen Nationalmannschaft sitzen vor dem Länderspiel gegen Mexiko im Lincoln Financial Field auf der Ersatzbank. (Foto: Alex Grimm/Getty Images)
Goretzkas DFB-Zukunft ist damit nicht beendet. Klopp hatte zum Zeitpunkt der Nominierung noch nicht mit dem Mittelfeldspieler gesprochen, nannte die Verletzung aber als Grund für dessen Fehlen. Goretzka selbst kündigte an, die Länderspielpause zur vollständigen Erholung zu nutzen und anschließend wieder einsatzbereit sein zu wollen.
Assan Ouédraogo fehlt im ersten DFB-Kader von Jürgen Klopp. Der 20-Jährige war bei der WM 2026 nachnominiert worden und kam dort zu seinem ersten WM-Einsatz für die Nationalmannschaft. Nach seinem starken Saisonstart bei RB Leipzig hatte Ouédraogo damit durchaus Argumente für eine weitere Nominierung.

Assan Ouedraogo beobachtet neben seinem Teamkollegen Nathaniel Brown aufmerksam das Geschehen während einer Trainingseinheit der deutschen Nationalmannschaft. Die Einheit fand am 8. Juni 2026 im W. Dennie Spry Soccer Stadium in Winston-Salem im Rahmen der Vorbereitung auf die FIFA Weltmeisterschaft 2026 statt. Alexander Hassenstein / Getty Images
Entscheidend ist diesmal allerdings seine Verletzung. Ouédraogo musste beim 5:0 von RB Leipzig gegen den Hamburger SV angeschlagen ausgewechselt werden und fällt deshalb für die anstehenden Länderspiele aus. Eine grundsätzliche Absage Klopps an den Mittelfeldspieler lässt sich daraus nicht ableiten. Seine weitere DFB-Perspektive bleibt offen.





























