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·20. Februar 2026
Nach zehn Monaten Pause: Fast vergessener Schalke-Star vor dem Comeback?

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Beim FC Schalke 04 kehrt ein lange verletzter Leistungsträger zurück ins Mannschaftstraining. Nach zehn Monaten Pause arbeitet Tomas Kalas an seinem Comeback – und könnte für Trainer Miron Muslic im Saisonendspurt noch zu einer wichtigen Option werden.
Die Defensive war in dieser Saison lange das Prunkstück des FC Schalke 04. Nur 17 Gegentore in 22 Zweitligaspielen unterstreichen die Stabilität der Königsblauen – und erklären vielleicht auch, warum Tomas Kalas zuletzt kaum vermisst wurde. Der Innenverteidiger fehlte monatelang wegen hartnäckiger Knieprobleme. Nun aber rückt sein Comeback näher.
„Gegen Ende der Saison wird TK uns helfen können“, sagte Trainer Miron Muslic auf der Pressekonferenz am Donnerstag (19. Februar) vor der Partie gegen den 1. FC Magdeburg am kommenden Wochenende. Seit zwei Wochen trainiert der 32-Jährige wieder uneingeschränkt mit der Mannschaft. Für Kalas ist das alles andere als selbstverständlich. Im Sommer hatte er sich nach anhaltenden Patellasehnenproblemen operieren lassen und verpasste die komplette Hinrunde. „Er hat das letzte Mal vor zehn Monaten elf gegen elf gespielt“, betonte Muslic – ein Hinweis darauf, wie lang und mühsam der Weg zurück war.
Dabei hatte Kalas nach seinem Wechsel im Sommer 2023 schnell eine zentrale Rolle eingenommen. In der schwierigen Saison 2023/2024 entwickelte er sich zum verlässlichsten Schalker Verteidiger und verlängerte seinen Vertrag vorzeitig bis 2027. Doch nach der Operation und einer langwierigen Reha geriet er sportlich ins Hintertreffen.
Die Konkurrenz in der Innenverteidigung ist groß: Nikola Katic, Hasan Kurucay, Timo Becker, Mertcan Ayhan und Felipe Sanchez kämpfen um die Plätze. Spielpraxis könnte sich Kalas zunächst in der U23 holen. „Er schätzt einfach jede Minute, die er auf dem Platz mit den Jungs ist“, sagte Muslic über den erfahrenen Abwehrspieler.
Ob Kalas in dieser Saison noch einmal eine tragende Rolle spielen kann, bleibt offen. Klar ist jedoch: Ganz abgeschrieben ist der Kopfball-Spezialist auf Schalke noch nicht.









































