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Nachbarschafts-Duell beim 1. FC Köln: So will René Wagner Bayer Leverkusen knacken

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Nachbarschafts-Duell beim 1. FC Köln: So will René Wagner Bayer Leverkusen knacken

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Simon Bartsch

24 April, 2026

Mit der Begegnung gegen Bayer Leverkusen geht es für den FC in die Crunch Time. Für beide Teams steht viel auf dem Spiel. Köln hofft auf den Klassenerhalt, Leverkusen bangt um die Champions League. René Wagner erwartet ein schweres Spiel, aber kein chancenloses. So will der 1. FC Köln Bayer Leverkusen knacken.

Den FC erwartet am Samstag – zumindest auf dem Papier – ein schweres Heimspiel. Bayer Leverkusen ist zu Gast in Köln. Die Werkself steht nach den zuletzt mäßigen Leistungen unter Druck, bangt um die Königsklasse. Doch auch der FC muss punkten. Und dazu legt sich René Wagner den Masterplan zurecht.

Köln und Leverkusen brauchen dringend Punkte (Foto: Lars Baron/GettyImages)

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Am Mittwochabend hatte das Trainerteam der Geißböcke noch eine besondere Analyse zwischengeschoben. René Wagner und Co. verfolgten die Begegnung von Bayer Leverkusen gegen den FC Bayern München. „Wir haben uns das Spiel angeschaut, inhaltlich, analytisch und gucken nun, wo wir den Leverkusenern wehtun können“, sagte der 37-Jährige. Der Rekordmeister hatte sich letztlich verdient 2:0 bei der Werkself durchgesetzt und zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder das Pokalfinale erreicht. „Eins kann ich ganz klar vorwegnehmen“, erklärte der Trainer weiter. „Wir sind nicht Bayern München.“ Soll heißen: Der Schlüssel, den der Rekordmeister zum Triumph über Bayer 04 eingesetzt hat, ist nicht der gleiche, den die Kölner nutzen sollten.

Druck lastet auf beiden Teams

Und das hängt vor allem mit der Qualität der jeweiligen Kader zusammen. „Wir müssen nicht darum herumreden, dass Leverkusen eine fußballerisch unfassbar starke Mannschaft ist, mit vielen, vielen Spielern, die gut am Ball sind“, so Wagner. „Sie haben aber auch gestern gezeigt, dass sie auch leidenschaftlich verteidigen können. Am Ende haben sie das Spiel lange offen gehalten und gezeigt, dass sie gegen den Ball aggressiv sein können, sie haben gezeigt, dass sie Herz haben.“ Die Leverkusener Spieler wissen, um was es gehe und würden das dann auch auf den Platz bringen. Für Leverkusen geht es um viel. Um sehr viel. Denn die Mannschaft von Kasper Hjulmand ist drauf und dran, den sicher geglaubten Champions-League-Platz zu verspielen. Nach der 1:2-Niederlage gegen Augsburg belegt Leverkusen aktuell Rang sechs, zwei Punkte hinter Hoffenheim, aber sichere neun vor Tabellenplatz sieben, Freiburg.

Wagner will die richtigen Mittel wählen

Dennoch weiß man in Köln natürlich um die Schwere der Aufgabe. Immerhin hat der FC seit 2019 kein Heimspiel mehr gegen Leverkusen gewonnen. Und dennoch hat Wagner natürlich einen Plan. „Ich glaube, dass die Leverkusener mit Intensität immer mal Probleme hatten. Da müssen wir mutig sein und im eigenen Stadion die richtigen Mittel wählen, um den Leverkusenern auch wehzutun“, sagte Wagner. „Wir wollen dafür sorgen, dass wir auch den Ball mal behalten, dass wir die Wege groß machen, dass wir die Laufwege für die Leverkusener weit machen, dass sie irgendwann vielleicht auch keine Lust mehr haben, den Ball hinterher zu laufen und dann müssen wir gefährlich werden. “ Allerdings hatten die Kölner auch gegen St. Pauli einen Plan. Der ging aber nicht auf. „Wir haben danach darüber gesprochen, dass er vielleicht nicht idealerweise umgesetzt wurde und jetzt haben wir wieder einen guten Plan auf Leverkusen, versuchen den umzusetzen und hoffentlich werden wir mit einem guten Ergebnis belohnt.“

Denn auch der FC braucht die Punkte, befindet sich mit fünf Zählern Vorsprung in einer trügerischen Situation. Sollte Köln verlieren, St. Pauli parallel gewinnen, betrüge der Vorsprung eben nur noch zwei Punkte, drei Spieltage vor Saisonende und dann würde auch wieder der Kopf eine Rolle spielen. Personell hat sich die Situation nicht verändert. Zwar ist kein weiterer Ausfall dazugekommen, der von Ragnar Ache wiegt aber schwer. „Raggy hat einfach eine unfassbare Qualität in der Luft“, sagte Wagner. „Das wissen wir alle und jetzt geht’s darum, die richtige Kombination an Spielern zu finden und das aufzufangen.“ Das dürfte nicht einfach werden, denn einen weiteren Stürmer wie Ache gibt es im Kader nicht. Was den Ersatz angeht, wollte sich der Trainer nicht in die Karten schauen lassen. Der 37-Jährige verriet nur, dass er in der Innenverteidigung keinen Grund für Wechsel sehe.


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