Borussia Dortmund
·8. August 2026
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Spieler des Spiels in Oberhausen war Bjarki Gardarsson. Der Isländer traf - wie schon im Pokal gegen Holstein Kiel - dreimal. Der 16-Jährige eröffnete den Torreigen in der 8. Minute nach Vorlage von Ahmad Najdi, sieben Minuten später erhöhte er nach Querpass von Marwan Mirza auf 2:0, und in der 17. Minute machte er seinen Hattrick perfekt. RWO-Torhüter Artem Sirotopov hatte den Ball nach einem Distanzschuss von Miguel Adje nur abklatschen können, Gardarsson schaltete blitzschnell und netzte erneut ein. „Bjarki ist im Abschluss ganz ruhig und bringt Eiseskälte mit“, beschreibt Trainer Felix Hirschnagl die Qualitäten des Angreifers.
Gegenüber dem Pokalspiel gegen Kiel hatte Hirschnagl deutlich mehr Personal zur Verfügung. Sein Team überzeugte vor allem im ersten Durchgang mit Spielfreude, Kombinationsfluss und konzentrierter Defensivarbeit. Nach Wiederanpfiff gingen Rhythmus und Spielfluss verloren, bedingt auch durch die vielen Wechsel. Die Gastgeber bestraften die Nachlässigkeiten mit zwei Treffern in der 58. und 66. Minute. „Die Gegentore hatten sich angedeutet. Wir haben in der ersten Viertelstunde nach der Halbzeit nicht gut verteidigt“, sagte Hirschnagl, der auf die holprige Vorbereitung verwies: „Wir können erst seit einer Woche wieder mit einem größeren Kader trainieren. Es gibt Phasen, da machen wir es richtig gut, aber dann kommen Spielabschnitte, wo es zu wild wird und wir nicht konsequent dagegenhalten. Daran müssen wir arbeiten, um unser Spiel über 90 Minuten durchzusetzen.“
Eine Steigerung erwartet er schon am nächsten Samstag, wenn der FC Schalke 04 zum Derby ins Nachwuchs-Leistungszentrum nach Brackel kommt (Anstoß 10:45 Uhr). „Die Vorfreude ist groß, wir würden dieses Spiel gegen einen starken Gegner natürlich gerne gewinnen“, so der Trainer.
U19: Froese - Vogt (46. König), Strößner, Ritter (46. Kante), Adje (46. Kaymak) - Hoy, Kostoglou, Faust (62. Burkhardt) - Najdi, Gardarsson (62. Brauckmann), Mirza (46. Hagemann)
Einen ungefährdeten 7:0-Heimsieg feierte die von Karsten Gorges trainierte U17 gegen den Wuppertaler SV, der sich nach einer Gelb-Roten Karte in der 25. Minute personell selbst schwächte.
„Schon vor dem Platzverweis waren wir die spielbestimmende Mannschaft. Mit der Leistung und dem Auftritt der Jungs bin ich sehr zufrieden“, lobte Karsten Gorges. Beeindruckt hat ihn die Bereitschaft der Spieler, als Team aufzutreten: „Wir haben verlorene Bälle schnell zurückerobert, hatten viel Lust auf Offensive und Toreschießen.“ Den Anfang machte Janis Tunkel in der 4. Minute. Es folgten Treffer durch Adrian Bejta (37.), Emre Kirar (54, Elfmeter), Edon Qetinaj (65.), erneut Janis Tunjel (84.) und Adrian Bejta (90.).
Am kommenden Samstag gastiert die U17 bei einem der Top-Favoriten, dem VfL Bochum (Anstoß 11 Uhr). „Dann werden wir sehen, wie weit wir sind“, erwartet Gorges eine erste Standortbestimmung.
U17: Birtner - Arzini (81. Klingenheben), Zisopoulos (81. Hermann) , Owusu (81. Nass), Kirar (81. Okojie) - Bojang - Goldberg, Jekic (81. Bah)- Tunkel, Bejta, Chowaniec (Qetinaj)
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