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·16. Mai 2026

Nächster Interessent für Baldé: Wiedersehen mit Aufstiegsheld Reis?

Artikelbild:Nächster Interessent für Baldé: Wiedersehen mit Aufstiegsheld Reis?

Fabio Baldé spielte in der bald endenden Spielzeit beim HSV keine allzu große Rolle, ist aber dennoch europaweit gefragt.

In der jüngeren Vergangenheit wurde der portugiesische Junioren-Nationalspieler bereits mit den dortigen Spitzenklubs Porto, Benfica und Sporting in Verbindung gebracht. Darüber hinaus soll sich auch die PSV Eindhoven mit ihm beschäftigen. Nun gibt es einen weiteren etablierten Champions-League-Starter, der auf Baldé blickt. Wie das Portal „Voetbalnieuws“ berichtete, steht er beim FC Brügge ebenfalls auf dem Zettel, und zwar als potenzieller Nachfolger des einst bei Fortuna Düsseldorf seinen Durchbruch schaffenden Christos Tzolis.


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Der belgische Tabellenführer sei angetan von der enormen – teilweise über 35 km/h hohen – Geschwindigkeit sowie der Vielseitigkeit des Flügelspielers, der die rechte wie linke Seite auch im Alleingang bearbeiten kann. Seine Tempovorteile wusste er in seiner Bundesliga-Debütsaison allerdings nur selten zu nutzen. HSV-Trainer Merlin Polzin setzte daher oftmals auf andere Akteure. Die geringen Spielanteile bezeichnete der 20-Jährige im Anschluss an das Freiburg-Heimspiel als „zu wenig für meine Ansprüche“.

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Foto: IMAGO

Bei Baldé-Abgang: HSV strebt zweistellige Millionensumme an

Zuvor wies Baldé nach, welches Potenzial in ihm steckt, als er nach einem Steilpass von Nicolai Remberg sämtlichen Freiburgern davonlief und eiskalt zum wegweisenden 3:1 vollendete. Ebenso in Erinnerung bleibt sein Solo übers gesamte Spielfeld, das den Last-Minute-Erfolg über den VfB Stuttgart einleitete. Dementsprechend wissen auch die Hamburger Verantwortlichen, was sie an ihrem Eigengewächs haben.

Da der aktuelle Vertrag noch bis 2029 läuft und für den Sommer scheinbar keine Ausstiegsklausel beinhaltet, haben sie das Heft des Handelns in der Hand. Laut Medienbericht würden Gespräche erst bei einer gebotenen Ablöse von zehn Millionen Euro an Fahrt aufnehmen. Sie solle durch verschiedene Boni sogar auf 13 bis 14 Millionen Euro anwachsen können. Der erst zweimal eine zweistellige Millionensumme in einen Neuzugang investierende FC Brügge müsste also tief ins Portmonee greifen.

Dass der HSV ein unbequemer Verhandlungspartner ist, bekam der belgische Spitzenklub erst vor rund einem Jahr zu spüren, als er sich die Dienste von Ludovit Reis nach zähem Austausch für sechs Millionen Millionen Euro sicherte. Der zentrale Mittelfeldspieler verließ die Hansestadt als gefeierter Aufstiegsheld, fand aber bislang in Brügge auch aufgrund von ständigen Schulterproblemen nicht sein Glück und absolvierte lediglich zwölf Pflichtspiele. Bei seinem zweiten Anlauf könnte er möglicherweise auf Baldé treffen, mit dem ihm vor allem positive Erinnerungen verbinden.

Foto: Getty Images

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