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·1. Juni 2026
Nächster Umbruch beim 1. FC Köln: Stehen gleich mehrere Profis auf der Kippe?

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Simon Bartsch
1 Juni, 2026
Sechs Abgänge stehen bereits fest, weitere werden folgen. Darunter vielleicht auch Spieler, die in der Vergangenheit durchaus als Leistungsträger galten.
Denis Huseinbasic, Linton Maina und Luca Waldschmidt beim Spiel im DFB-Pokal
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Am Montag absolvierte die DFB-Auswahl einen zweiten Test gegen Finnland, am Dienstag folgt die Abreise zur WM in die USA. Spieler vom 1. FC Köln sind bekanntlich nicht mit dabei. Überhaupt werden die aktuellen FC-Profis das Endturnier wohl nur am Fernseher verfolgen – maximal als Zuschauer live vor Ort bei einer Reise in die USA, nach Mexiko oder Kanada. Erst gegen Ende der WM werden dann auch die Kölner Akteure wieder aktiv ins Trainingsgeschehen einsteigen. Der Saisonauftakt dürfte Mitte Juli stattfinden. Doch der Kader wird sich bis dahin verändert haben. Sechs Spieler sind bereits verabschiedet, um Said El Mala und Jakub Kaminski häufen sich die Abgangs-Meldungen und einige weitere Spieler befinden sich aktuell wohl auf dem Prüfstand. Bei jenen stellt sich durchaus die Frage: Gibt es noch die Chance, in der Vorbereitung Pluspunkte zu sammeln oder ist ein Abgang die wahrscheinlichere Alternative.
Konkret wollen sich die FC-Verantwortlichen zu solchen Personal-Entscheidungen verständlicherweise nicht äußern. Klar ist aber, dass die sportliche Leitung durchaus Gespräche mit Spielern, deren Perspektive nicht unbedingt auf Stammplatz schielt, gesucht haben wird. Und spätestens seitdem sich der Club für René Wagner als Trainer entschieden hat, dürfte Denis Huseinbasic eben einer jener Kandidaten sein. Der Mittelfeldspieler war einst von Kickers Offenbach zum FC gestoßen – für 50.000 Euro. Nun könnten die Geißböcke den Akteur für ein Vielfaches abgeben. Vor drei Jahren soll der VfB Stuttgart bereit gewesen sein, fünf Millionen Euro für den 24-Jährigen auf den Tisch zu legen. Das wird nun nicht mehr passieren. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert „nur“ noch auf zwei Millionen Euro ein. Dass der Nationalspieler Bosniens unter Wagner noch große Chancen bekommen wird, dürfte angesichts der Einsatzzeit zum Ende dieser Saison unwahrscheinlich erscheinen.
Wie berichtet konnte das kolportierte Interesse an Außenbahn-Spielern wie David Martinez und Amario Cozier-Duberry darauf hindeuten, dass Jan Thielmann und Linton Maina ebenfalls zu den Wackelkandidaten gehören. Beide konnten in dieser Spielzeit nur selten die Erwartungen erfüllen. Zwar betonte unter anderem Ex-Trainer Lukas Kwasniok immer wieder, dass Maina mit seinem Tempo eine Waffe sei, nur blieb diese in dieser Spielzeit oft stumpf. Auch der Offensiv-Impact von Jan Thielmann war überschaubar – zumindest die reine Torgefahr. Drei Tore und eine Vorlage stehen auf dem Konto des Eigengewächses, ein xGoals-Wert von 2,4, ein xGoals-Assist-Wert von 1,4. Bei Maina sind es zwei Tore und ein Assist – die X-Werte liegen bei 1,3 und zwei. Die ganz große Gefahr strahlten die beiden eigentlichen Offensivkräfte also nicht aus. Die Zukunft am Geißbockheim erscheint damit mindestens fraglich.
Nicht unumstritten ist auch die Position von Luca Waldschmidt. Dem 30-Jährigen fehlt weiterhin die Konstanz, die man sich bei der Verpflichtung des ehemaligen Nationalspielers durchaus erhofft hatte. Auch in dieser Saison waren die Leistungen wechselhaft. Mit fünf Toren und vier Assists kam Waldschmidt allerdings auf neun Scorerpunkte – so viele waren es in der Bundesliga seit der Saison 2019/20 für den SC Freiburg nicht mehr. Und doch ist es gut möglich, dass man sich auch bei dem 30-Jährigen gesprächsbereit zeigt, wenn das passende Angebot auf den Tisch kommt oder der gebürtige Siegener den Verein verlassen will. Der Vertrag läuft noch bis Sommer 2027. Zwar soll laut „Express“ auch Marvin Schwäbe anderen Clubs angeboten worden sein, doch aktuell gibt es für die Kölner Nummer eins recht wenig Grund für einen Wechsel.







































